Monday, February 04, 2013

Sri Lanka - Beruwela


Gestern Nacht um 12.10 Mitternach Ortszeit bin ich in Colombo, Sri Lanka, gelandet, um meinen Urlaub anzutreten. Wie ein Flug in die Freiheit hatten sich die 1,5h in der Luft bei Wasser und etwas schlappem, bestrichenem Weißbrot angefühlt. Die lachenden Gesichter hatte ich schon vergessen, die mich gleich am Flughafen begrüßten. Singhalesen sind so herrlich anders als die Malediver, die in Male oder Hulhumale das Straßenbild zieren. Offen, herzlich, spaßig, sehr freundlich und kaum Tourismusverdorben zeigen sie mir den Weg durch alle Stationen bis zum Ausgang. Dort erwartet mich gleich Kalharas Freund, der mich mit dem Tuctuc zu seiner Familie fahren soll. Auch dort werde ich schon erwartet - auch um halb 4 morgens! Die gesamte Familie steht bereit, um mich zu begrüßen, sitzt mit mir im Wohnzimmer zusammen und serviert uns sogar noch Tee. Nach knapp 3h im traditionellen, überdachten Dreirad dauerte unser Kennlerngespräch lediglich eine halbe Stunde und wir wurden uns schnell einig, dass es Schlafenszeit war. Was für ein netter Start in diesem auch sonst sehr gastfreundlichem Land. Seit 2007 habe ich es in mein Herz geschlossen und mir als gute Wohnalternative gemerkt.

Da Kalhara darauf bestanden hatte, mich bei seiner Familie auf seinem Land unterzubringen, fand ich mich nun in einem typisch traditionellen Haus wieder, das vorn von der Hauptstraße begrenzt ist und nach hinten einige Hektar unter Kokospalmen und Bananenbäumen bietet sowie den Übergang durch Mangrovenhaine zum Fluß, der Beruwela und Bentota umsäumt.
Alles in allem ein derzeit fast unbenutztes Stück Land, dass nur auf die zündende Idee wartet, gewinnbringend genutzt zu werden. Derzeit bietet es neben dem Grün, einigen Gartenkräutern, Blumen, Fruchtbäumen und anderem auch eine stetig wachsende Geflügelfamilie - eine Mischung aus Truthahn, Gans, Huhn und Ente von beachtlicher Größe. Auch ein wachsamer Hund, eine viel zu dünne gelbe Katze sowie ein rotes Tuctuc stehen auf dem Land. Vor Blicken schützt die hohe Mauer um das gesamte Grundstück herum. Mich quartiert man in seinem Zimmer ein und stellt mir alle vor: Frau, Mutter, Tante, Onkel. Alle finden in dem 4 Zimmer-Haus ausreichend Platz. Ganz wohl ist mir bei internen Umzugsaktionen von Familienmitgliedern nie. Aber auch hier wurde drauf bestanden, dass ich mich ganz wie zuhause fühlen sollte. Für meinen emotionalen Ausgleich stapfe ich heute also erst einmal in den Ort kaufe für die Familie ein. Für 5 Köpfe Basislebensmittel einzukaufen ist eine ganz neue Erfahrung für mich und ich bin etwas unsicher, was die Mengen angeht. Statt einem 25kg Reissack entscheide ich mich zugunsten meines Rückens also für einen 10kg schweren Reissack. Denn immerhin kommen noch weitere ab 5kg Portionen in meinem Rucksack und in Extraplastiktüten dazu. Gern erledige ich die Einkäufe auf dem Montagswochenmark und erlebe fantastische Bilder! Buntes und lautes Treiben an den Gemüseständen und schnelles Abwiegen mit Bleigewichten. So etwas macht wirklich Spaß!

Natürlich folgte der Einkauf heute erst nach einem ausgiebigen Strandspaziergang am Bentota Beach, der für seine Ausmaße und Schönheit bekannt ist. Das dunstige Wetter allerdings ließ etwas von den Farben zu wünschen übrig, die ich mit Sri Lanka in Verbindung bringe. Goldener Sand, kräftig grüner Bodenbewuchs unter den Bäumen und blaues Meer mit aufgewühltem Sand in den heranrollenden sich brechenden Wellen. Heute erscheint alles in abgeschwächten Tönen, was das Treiben am heutigen Unabhängigkeitstag Sri Lankas aber keinen Abbruch tut. Familien baden, toben, schwimmen, picknicken, laufen umher, klettern über die großen runden Felsen, die an die Seychellen erinnern. Ich werde auch nur moderat angesprochen und nicht von Händlern belästigt - bzw. den sogenannten Beachboys, die alles zum Verkauf anbieten. Wenige Touristen zeigen sich an den Stränden meist auf ihrem Hotelgelände, so dass der Bentota Beach einen angenehm lokalen Eindruck hinterlässt. 2h verbringe ich am Meer, wie meist zuerst aufs Meer schauend, um meinen Akku zu laden. Die unbeschreibliche positive Energie, die vom Meer aus geht und mich immer magisch anzieht, ist mein Lebenselexier.

Nur der bevorstehende Einkauf - die "Versorgung einer singhalesischen Familie" hält mich davon ab, bis zum Sonnenuntergang dort sitzen zu bleiben, um die Wellenbrecher zu beobachten. Auch ein schönes Gefühl. Eine sinnvolle Aufgabe nach der Gängelei auf Soneva Fushi kommt mir gerade recht. Diese Familie hängt von dem Einkommen ihres Oberhauptes ab, der auf Soneva Fushi für hiesige Verhältnisse viel Geld verdient und damit alle ernährt. Es geht nicht um Eitelkeiten oder Selbstverwirklichung, sondern um das grundsätzliche Leben derzeit noch zweier Generationen. Auch ein Grund, warum ich mich auf andere Welten geprallt fühle. Denn für mich geht es immer ausschließlich um meine Existenz, wenn ich unterwegs bin. Ich brauche mich um niemanden zu kümmern, außer für Freunde, die sich auf Reisen sowieso immer gegenseitig unterstützen. Aber hier im Urlaub ging ich auf Sightseeing und Urlaubsorganisation - das ist alles. So ganz packt es mich auch nicht wirklich mehr. Ähnlich wie mit dem Tauchlehrerjob, bleibt die sonst so bekannte Euphorie, ein Land zu entdecken aus. Nur teilweise hängt es damit zusammen, dass ich hier schon vor 5,5 Jahren war. Denn es gibt immer neues zu entdecken, was diesmal klares Ziel ist. Die Plätze zu sehen, die damals aufgrund des Kriegs mit den Tamil Tigers verwehrt geblieben ist. Die Zeit wird es sicher noch mit sich bringen.

Ergo: Auf dem Plan steht ein Tag mehr entspannen, dann mit dem Zug nach Kandy, um dort das Visum für Indien zu beantragen und Sigyria zu besuchen - dem berühmtesten antiken Felsen des Landes - sowie rüber zur Ostküste zu schauen, wo Kalkudah mit Kitesurfen und ganz anderer Lanschaft lockt! Die Insel bietet jetzt nach Kriegsende unendlich Potential und steckt mit ihrer Entwicklung noch in den Kinderschuhen. Naturparadiese gibt es flächendeckend! Auf gehts! Mal sehen, was diesmal alles passiert :-)

Saturday, February 02, 2013

Durchatmen in Male - nach knapp 6 Monaten Insel


Mit Meerblick auf meiner Bed & Breakfast-Pensionsdachterrasse bei englischem Frühstück realisiere ich gerade meine Rückkehr in mein Leben: Freiheit, Reisen, Würde. Als ich gestern in Male ankam, um nun meinen Urlaub anzutreten, beschlich mich ein Gefühl des Wiedererhalts von lange verwehrter Freiheit, damit verbundene Entspannung und Ratlosigkeit, was ich aufeinmal mit meinem Dasein ohne täglichen Gängelns eines Kleinunternehmers anfangen soll. Ähnlich musste sich jemand fühlen, der nach langer Zeit aus dem Gefängnis entlassen wurde, um "draußen" seine ersten Wiedereinbürgerungsschritte zu versuchen.

Inselleben auf einer kleinen Malediveninsel - und Soneva gehört zu den größeren - kam einem Gefängnisleben gleich. Nicht weil die Insel selbst so anstrengend war. Sondern weil der Mikrokosmos Tauchschule auf diesem kleinen Flecken Land in dieser aus 90% Meer bestehenden Islamrepublik meine Existenz nur schwer erträglich gemacht hatte. Das Resort selbst bot viele Annehmlichkeiten für uns. Für alles ist gesorgt: Verpflegung, Einzelunterkunft, Wäsche, sogar Zimmerservice, Getränke - alles ist for free! Unsere Tauchschultruppe bewohnte ein separates haus am Strand und verfügte darin über eine eigene Küche und einen Garten zum täglichen Frühstück. Was ich anfangs ganz toll fand. Sehr bald fand ich es besser, so oft wie möglich länger zu schlafen anstatt am Frühstück mit denen teilzunehmen, die morgendliche Bootstauchgänge hatten. Denn mein Job verlief ohne einen einzigen freien Tag - knapp 6 Monate lang - was auf den Malediven illegal ist. Doch: "Who cares?"! Hin und wieder fielen halbe freie Tage ab, in denen jedoch erwartet wurde, dass man diese im Shop verbringt und nur nach Absprache mal außerhalb, um mal etwas anderes zu sehen als Gäste, Flossen und Anmeldeformulare. Diese Politik des sich nicht-zurückziehen-könnens machte mir den Aufenthalt in diesem eh sehr angespannten Mikrokosmos besonders schwer. Nicht die Arbeit an sich - Tauchgänge hatten wir nicht viele - machte mir zu schaffen. In Mexiko durfte ich 3x bis 4x soviel arbeiten - hatte aber immer den 7. Tag frei. Der Tauchbetrieb glich eher einer Ferienveranstaltung, die sich jeden Tag kaugummiartig hinzog. Es war die Politik, die Falschheit - ein Phänomen der Malediven - des sich besonders Wichtigfühlens - ein Phänomen der Tauchbranche - das fehlende "Nachhausegehen" zwecks Abschalten des Geistes und das ständige Umgebensein mit Kollegen und dem Tauchschulinhaber. Gespräche drehten sich zu 95% nur um den Betrieb und die Gäste - auch nach Feierabend, vor Arbeitsbeginn beim Frühstück und während der gemeinsamen Mittagspausen. 7 Tage die Woche, 24h am Tag umgeben zu sein mit dem Thema Arbeit und den gleichen Menschen ist das Anstrengendste auf dieser Insel gewesen. Schnelle hatte ich mir Lücken gesucht, mich mit Resortkollegen zum Essen getroffen oder zum Diner oder in der Hostbar - einfach um andere Themen und Menschen um mich herum zu haben. Dieses Flüchten in eine andere Welt wurde mehr und mehr zu meiner Überlebensstrategie.

Leider geriet ich dadurch in einen Teufelskreis. Denn die Kollegen beäugten meine Selbstständigkeit mit Argusaugen und bekannen zu reden. Natürlich! Ein weiteres Maledivenphänomen! Da machte jemand etwas anders als sie und das gefiel gar nicht. Tja, Leute, Pech gehabt. So gewann ich gute Kontakte und neue Freunde außerhalb dieser seltsamen Tauchveranstaltung sowie erhielt Kenntnis von dem schlechten Ruf der Soleni Tauchschule auf der Insel. Viele Kollegen aus unterschiedlichen Ebenen, Hierarchien, Ländern betätigten mein Erleben durch ihre Sicht: Soleni ist schwierig, die Tauchlehrer integrieren sich nicht, der Inhaber unternimmt Aktionen auf eigene Faust gegen die Resortpolitik, die interne Kommunikation ist eine Katastrophe und und und.... Mir kamen diese Informationen ja mehr als bekannt vor und ich war froh, dieses Feedback aus verschiedenen Richtungen zu erhalten. Doch was ist es, was ein so kleines "Team" von 5 Leuten so schwierig macht?


Begonnen mit dem Fakt, dass es 2 Chefs gab. Den Inhaber und die Zweite von ihm ernannte "Chefin", die sich besonders als solche aufspielte, indem sie sogar seine Entscheidungen umwarf und Dinge anders organisierte. Nie wusste man, welche Aussage galt. Lustig die Vorstellung, dass 60% des Teams Chef war!! Damit kann kein Großkonzern mithalten! Der Rest war leiert mit den Chefs bzw. trat aus der Leibeigenenrolle - meine Wenigkeit. Neben der Zweitbeziehung zwischen dem sonst Familien verheirateten Eigentümer und der russischen zuhause verheirateten Kollegin war die Zweite leiert mit dem vierten Tauchlehrer - das Paar, das die russische Gespielin abgrundtief verachtete, aber ihr größte Freundschaft vorgaukelte - auf laute italienische Art. Ich arbeite also im Prinzip mit zwei Paaren, deren Mitspieler sich alle als Chefs fühlten. Also meinten 4 Personen die Art vorgeben zu können, wie welches Formular wann wohin abgeheftet werden sollte. Es war absurder als in dem Kinderspiel, in dem zwei vierjährige Teilnehmer Postamt spielten. Meine Geduld habe ich lange auf die Probe stellen lassen und diese Schraubstockkultur mit einem inneren Augenzwinkern, dem Blick auf interkulturelle-Kulturerfahrung sowie Mitleid für ausgeprägtes Kurzsichtdenken und für offensichtliche Existenzangst bei den Akteuren über mich ergehen lassen. Denn Tauchschulbetrieb ist alles, was diese Menschen in ihrem Leben haben. Sie haben noch nie etwas anderes gemacht und können auch zu nichts anderem übergehen. Diese Erkenntnis lies mich erschrecken und erleichtert fühlen. Denn mein Tauchlehrerdasein sollte mir immer nur als Mittel zum Zweck dienen, in anderen Ländern leben und so Kulturerfahrungen sammeln zu können. Diese Erfahrungen sind in der Lehre zuhause viel wert!


Also betrachte ich meine Arbeit bei Soleni rückblickend mit einem friedlichen und wissendem Auge. Einiges dort hatte ich schon woanders erlebt. Die eine solche Konzentration des Negativen allerdings nur dort. Schon nach meinem ersten Monat hatte ich bekanntgegeben, dass dies mein letzter Job als Reisegerätetauchlehrerin sein würde. Eine für mich beruhigende Erkenntnis, die mein überraschter "Chef" da entgegennehmen sollte. Weitere Kritik bezüglich der internen Atmosphäre und gegen sein Team sollte einen weiteren Monat später ebenfalls von mir entgegennehmen. Was ihn mit noch größerer Überraschung traf. Es war für ihn neu, dass jemand in seinem Team Dinge aussprach und beim Namen nannte. Die Kultur dort ist ansonsten durch absolute Unehrlichkeit geprägt - durch das Reden hinter dem Rücken der anderen und dem Vorgeben falscher Tatsachen. Für mich ein Leben ohne Würde. Der beste Grund gegen einen solchen Lifestyle.

Ergo, der Preis war hoch, den ich für den für Tauchlehrerverhältnisse guten Verdienst bezahlt habe. Ich verbrachte meine Zeit in einem Naturparadies mit einem Job, der erstmals fast komplett spaßbefreit und von Negativität geprägt war. Ohne die guten Kontakte zu einigen Kollegen im Resort wären mir die Nerven vollständig durchgegangen. Ohne die Bestätigung aus einigen Reihen, dass mein Eindruck auch von den anderen Inselmitarbeitern sowie dem Management wahrgenommen worden war, noch mehr. Doch was bleibt, ist eine wichtige Erfahrung einen Maledivenjob für 6 Monate ausgehalten zu haben. Ein Traum war damit erfüllt und ich habe diesen auf meiner Liste "Lebe Deine Träume" abgehakt. Heute bin ich heilfroh, in Freiheit auf meiner Dachterrasse sitzen zu können und gleich meine Weiterreise innerhalb Südasiens organisieren zu dürfen! Juhuuu!!!

Monday, January 21, 2013

Schildkröten-Rettungsaktion in Daravandhoo!


Es sollte ein schöner Nachmittagstauchgang an meinem Lieblingstauchplatz Daravandhoo werden. Die Sonne schien, was war windig, die Konditionen schienen gut zu sein. Auf dem Weg erkannten wir jedoch bereits auf der Oberfläche stetig unregelmäßige Verwirbelungen, die für stärkere Strömungen sprachen. Nun denn, Strömungen sind in Ordnung, nur ärgerlich, wenn man sie von vorn hat. Doch mich schrecken diese nicht, sondern machen eher Spaß! Also mache ich mich mit Kalhara zum ersten Spaßtauchgang nach seiner heutigen Brevetierung auf und springe ins Blau. Gleich zieht es uns über die Sandfläche hin zur Riffkante. An diese anschließend lassen wir uns an der Riffwand absinken, um dem Sog zu entgehen. Ein gemütlicher Drifttauchgang beginnt. Überhänge, Riffbrocken, Sandflächen, Spalten, Erhebungen und ewiges Blau allerdings durchmischt mit aufgewirbelten Sand, der die Sichtweite erheblich einschränkt.

Plötzlich hören wir einen Tankbanger energisch signalisieren. Da dieser nicht aufhört, entscheide ich mich ihn nicht zu ignorieren und signalisiere meinem Buddy, diesem nachzugehen. Wir steigen etwas auf, um über die Kante zu schauen. Dort erkenne ich erst eine liegende Person mit dem Rücken zu uns gekehrt. Davor einen bewegenden Taucher, der mit etwas am Untergrund beschäftigt zu sein schien. Vielleicht ein Rochen? Oder zwei? Oder noch etwas spannenderes? Es sollte etwas aufregendes sein - und nichts, was zur Freude veranlasst. Ich erkannte Alex, der versuchte, eine beachtliche Schildkröte aus einem Netz zu befreien. Oh mein Gott! Die Arme war in einem großen Stück Fischernetz gefangen und konnte sich nicht mehr allein befreien! Es war ein furchtbarer Anblick in dieser Sekunde und ich trat in die Flossen, was ich konnte! Verdammt, ich hatte meine Kamera mit und somit meine Hände nicht frei. Die Taucherin von Alex hatte alle Hände voll mit dem Festhalten, ihrer Kamera und der Lampe von Alex. Ich drehte mich und gab die Kamera Kalhara. Sofort eilte ich zu Alex, der mir die Frage nach einem Messer signalisierte. Ich musste verneinen. Kein Messer mehr. Denn dieses wurde mir in Mexico gestohlen! Also begann ich zu tasten und zu untersuchen, wie die Schildkröte in einer dicken Angelschnur mit 2 Flossen stranguliert war und in der Strömung hing, sich vollkommen festgezogen hatte und sich ihre Flossen abschnürte!! Es sah hoffnungslos aus und ich spürte einen Verzweiflungsweindrang aufkommen. Doch der konnte dem Tier auch nicht helfen. Also überlegte ich nicht lange. Kalhara hielt das eine Netzende, Alex hielt die Schildkröte am Panzer, ich sauste ans Riff und begann, das andere Netzende und die Schnur aus den Korallen zu brechen, so schnell ich konnte! Irgendwie gelang es recht gut - allein hätte sie dies nie geschafft! Auch Alex allein hätte dies nicht geschafft. Alle Drei flogen wir nun mit der Strömung ins Blau - in den Händen die im Netz gefangene 1m große Schildgröte - und begangen, dass Wirrwarr um ihre Flossen zu entwirren.

Ich fühlte vorsichtig um die Flosse, bevor ich die Schur versuchte zu lockern, um festzustellen, ob diese sich schon ins Fleisch eingeschnitten hatte. Doch die Flosse war lediglich stark eingeschnürt, was schlimm genug war. Irgendwie gelang es uns also, die Schnur und das Netz zu lösen und die arme Schildkröte komplett zu befreien. Als sie bemerkte, dass sich nicht mehr gefangen war und wir sie zwar am Panzer hielten, aber Ihr nichts taten, lag sie für 3 Sekunden wie regungslos im Wasser. Oh Schreck! War sie jetzt doch gestorben? Nein, es sah für mich wie ein Schock aus, von dem sie sich erholen musste. Alex erkannte schneller als ich, dass es jetzt wichtig war, sie an die Oberfläche zu bringen. Also schob er sich nach oben und ich auch ein Stück. Und siehe da, sie fing an selbst zu paddeln und strampelte sich frei gen Wasseroberfläche! Gott sei Dank! Wir waren so erleichtert und so gerührt!! Das gab doppelt High 5! Unsere Hände klatschten zusammen und wir freuten uns wie verrückt. In dem Moment drehte Alex und strampelte zurück zum Riff, um seine Taucherin abzuholen. Ich bewegte mich mit Kalhara in die gleiche Richtung und sah links das riesige Netz davontreiben. Wieder nicht lang überlegt, trat ich in die Flossen, um das Ungetüm an mich zu nehmen. Kalhara übernahm und nahm mir das Netz ab, während ich die Kamera transportierte. So kam hoffentlich alles in Ordnung. Die Schildkröte schwamm zum Atmen, wir beförderten das Netz aus dem Wasser, nachdem wir den Tauchgang beendet hatten und hatten alle drei eine gute Tat vollbracht! Was für ein Erlebnis..... Unnötig zu erwähnen, dass der Befreiungskampf uns einige Bar an Luftvorrat gekostet hatte.... ;-)

Tuesday, January 15, 2013

Jogi zu Besuch

Einige Tage besucht uns Jogi Löw auf der Insel und erklärt sich zum wiederholten Mal bereit, selbst in einem Fußballspiel zwischen unserem Inselstaff und der Nachbarinsel mitzuspielen. Leider musste ich das Spiel wegen eines Tauchganges verpassen, bin jedoch nach Rückkehr gleich zum Platz im Staffbereich geradelt, um wenigstens einen Versuch zu starten, noch das Ende des Spiels zu sehen. Doch leider just im gleichen Augenblick, als ich ankam, war es abgepfiffen worden. Dennoch gelingt das Treffen mit DEM COACH. Dank Tim, dem Resortmanager, der mich vorstellt und so direkt in eine lustige Unterhaltung überleitet und einer wachen Kollegin kommt es zu diesem hier sichtbaren Schnappschuss entstanden! Und was soll ich sagen: Jogi ist cool, locker, entspannt und musste sich erstmal setzen nach all der Anstrengung. Zum Tauchen konnte ich ihn allerdings nicht wirklich überreden.... Nächstes Mal :-)

Ende einer PADI Instructor Tour...



Vor bereits ca. 4 Monaten fiel meine Entscheidung. Dieser Job auf Soneva Fushi sollte der letzte seiner Art - meiner PADI Instructor Tourenjobs - sein. Denn diese Jobs führen zu nichts. Außer um die Welt, das ist wohl wahr. Und diese Tatsache war immer der einzige Grund, weshalb ich diese Art von Jobs gemacht habe. Weshalb ich nun meine eigene Entscheidung besiegelt habe, liegt in der Bestätigung meiner Erfahrung seit Anbeginn, dass die Divecenter-Arbeitsatmosphäre in 99% der Fälle keine positive, konstruktive und förderliche ist. Auch auf Soneva Fushi hat sich dieser Eindruck erneut manifestiert. Auch diese Tauchschule ist gekennzeichnet von sogar stärker ausgeprägten internen Schwierigkeiten als so manch andere. Dies mag auch an dem sehr kleinen Team liegen. In einem solchen Team ist keinerlei Zerstreuung möglich. Sobald der Haussegen einmal schiefhängt, bleibt er so oder gerät sogar ins Kippen. Durch die inselbedingte Nähe zueinander gestaltet sich das Zusammenleben außerordentlich angespannt. In unserem Team kommt noch hinzu, dass sich mindestens 3 von 5 Teammitgliedern als meist bis ständige Bosse fühlen und dies auch gern ausleben. Einer ist es tatsächlich - der Boss. Jedoch gibt es eine Zweite, die es als Zweite ist, jedoch oft die Entscheidung des Ersten kippt. Dann gibt es noch die Liierten der Bosse, die ebenfalls durch ihre Nähe zum selbigen der besonders ausgeprägten Meinung sind, ebenfalls das B auf der Stirn tragen zu können. Was macht also die fünfte Person in einer Runde von lauter Bossen? Genau. Nicht harmonieren. So kann keine Rundumzufriedenheit entstehen. Schon aus Großunternehmen ist seit langer Zeit bekannt, dass zu viel Management die Stimmung negativ färbt. In einer kleinen Tauchschule mit 70% "Management" ist der gleiche Effekt proportional erhöht. 

Ende gut alles gut - heißt mein Motto. Denn mit etwas Geschickt ist mir mein Ausscheiden zu meinem Wunschtermin geglückt. Ich nenne es Poker. Der Tauchschulinhaber nennt es seine Entscheidung. Macht nichts. Ich bekomme meinen Reise- und Terminwunsch, er seinen Willen. Win win. Die Tauchschulkultur wird in ca. 5 Wochen endgültig hinter mir liegen und ich starte in meinen Urlaub! Nach über 6 Monaten durcharbeiten ohne einen einzigen freien Tag habe ich mir diesen verdient. Ja, es ist möglich, dass Tauchlehrer keinen einzigen freien Tag erhalten: Auf Soneva Fushi. Empfehlen kann ich diese Position hier daher leider nicht. Dass dies hier möglich ist, überrascht mich noch mehr, nachdem ich erfahren habe, dass das Nichtgewähren eines freien Tages nach 6 Arbeitstagen auf den Malediven illegal ist! Das Resort greift hier nicht ein, da es sich um eine unabhängige Firma auf der Insel handelt. Das General Management hat hier keine Zugriffsmöglichkeiten und kann lediglich versuchen zu vermitteln. Da mir lediglich noch 3 Wochen Arbeit verbleiben, mache ich mir darüber keine Gedanken mehr. Stattdessen zähle ich von an die letzten Tage und Wochen, die ich für Soleni arbeite, genieße meine Zeit hier soweit wie möglich mit neuen Freunden und guten Kontakten und freue mich täglich auf meinen Urlaub :-)!

Wednesday, January 02, 2013

Silvester 2012 auf Soneva am Morgen danach...

Es war eine rauschende Nacht. Wie geplant begann ich den Abend auf der Sandbank mit dem Grüßen einiger Gäste und machte mich dann mit David, Akupunktur-Experte und ausgesprochen gebildeter Heiler der chinesischen Medizin, auf den Weg, den Parcour internationaler, kulinarischer Genüsse zu entdecken. Am Cinema Paradiso empfingen uns alte S/W Filme und die letzte Oskarverleihung bei BBQ, gerösteten Nüssen und Wein. Verabschiedet wurden wir dann von einem Feuerschlucker und tauchten ein in den Dschungelpfad zur nächsten Stationen. Vor uns beklimpert uns plötzlich Azze mit seiner Ukulele und singt nicht ganz spanische Weisen, die uns in die Yoga-Champa zu trockenem Cherry und frischen Tapas einladen sollen. Spanien empfing uns mit bester Chorizo, leckerem Queso, Baguette und Jerard in traditionell spanischer Hüftbinde am Cherry-Ausschank. Einige kleine Häppchen später fanden wir uns im Inselgarten wieder, der der Küche Gemüse und Kräuter liefert. In dieser Nacht hatte er sich in Italien verwandelt und bot rustikale Tische mit Pastadekorationen und Fliegenpilzstühlen. Während Vivaldi die Gehörsinne harmonisiert, finden wir uns schnell am Weinstand ein sowie zu einem kleinen Pastahäppchen mit frischen Trüffeln. Einige Köstlichkeiten später erreichen wir direkt Bali und werden dort vom fernöstlichem Spateam empfangen, das komplett traditionell gekleidet aufwartet. Pawan, unser indischer Yogameister lädt herzlich am Eingang ein. David, wohnhaft in Phuket, fühlt sich sichtlich wohl in diesem Umfeld und lässt sich mit den Mädels fotografieren. Ich mache das gleiche mit den Jungs :-).

Unser nächster Stand ist der kontrastreiche Russlandtisch, der Vodka auf Eisblocks und frischesten Kaviar bietet. Noch nie eine Freundin von Fischeiern, probierte ich ein Häppchen und ließ mich mit Gästen auf klaren Drinks ein. Urrrggsss!! Nicht wirklich... Nun denn, das rief nach einer Shisha am nächsten Stand, bevor wir die Austernecke probierten und danach im Restaurant ankamen. Hier verteilten sich die Gäste an den Tischen, wir im White House zum Kollegendiner mit dem Management. Üppiger kann ein Tisch kaum beladen sein - auch davon bin ich wieder keine Freundin, weil das Übriggebliebene immer im Nirvana endet und somit viel zu viel verschwendet wird. Aber eine nette Geste bleibt es dennoch, die Feiertage mit den Kollegen wenigstens zum Abendessen zu genießen. Halb elf beginnt der DJ mit der Musik an der Bar und die Insel tanzt den Sand beiseite! Um 12 finden sich alle auf dem Hauptsteg ein, von wo aus das fernliegende Boot mit dem Leuchtschild Happy New Year 2013 für alle gut sichtbar ist. Feuerwerk gibt es hier nicht. Dafür Champagner, Musik, gute Gesellschaft und beste Stimmung. Da ich ohne Glas am Steg ankomme, drückt mir Thomas gleich die ganze Champagnerflasche zum Anstoßen in die Hand... Schon lustig! Von da an lief alles so flüssig, wie die Getränke waren. Um halb 2 schleppten wir einige Gäste und eine meisterhafte Liveband, die auch zwischendurch am Strand an den Tischen ausftrat, in die Staffbar, wo es dann richtig zur Partysache ging!!! Beste Musik, noch bessere Stimmung und lokale lustige Gesellschaft!!! Wow, das war eine rauschende Silvesternacht!!!














Nicht wie manch anderer hier fand ich gut nachhause und konnte den 1.1. des neuen harmonischen Jahres 2013 ausschlafen und erst am Nachmittag arbeiten. David ward lange vermisst an diesem Tag aber hatte sich abends dann doch irgendwo wieder angefunden und im Spa zur Akupunkturbehandlung eingefunden. Nachts auf der Tanzfläche ergaben sich spontane Überraschungen - nicht immer zu jedermanns Freude - sowie lustige Szenen und interessante, wenn man bedenkt, dass die Malediver nichts trinken dürfen. Doch man sollte die Dinge nicht so eng sehen und immer Fünfe grade sein lassen....

Tuesday, January 01, 2013

Gen Jahresende auf Soneva

So langsam neigt sich nun auch das legendäre Jahr des Weltuntergangs dem Ende zu und wir sind immer noch da. Und wie wir das sind. Sowohl meine Freunde und Familie als auch wir hier auf Soneva, der Insel der Natur und Naturheilmethoden, befinden sich noch quicklebendig auf diesem Planeten. Glaubt man Jacqueline, der medialen Energieheilerin, die selbst die Königsfamilie in Butan unterrichtet, befindet sich jeder Mitarbeiter und Gast aus tieferem besonderen Grund auf diesem grünen Oval am Außenriff des Baa Atolls. Ohne zu wissen, wie sich das Jahresende meinen Lieben zuhause und an einigen anderen Orten dieser Welt präsentiert, zeigt es sich für mich schließlich als harmonisierend und klärend. Nach 4,5 Monaten Leben auf dieser Malediveninsel haben sich vielseitigste Erfahrungen angesammelt sowie zahlreiche spannende Kontakte ergeben, die mich auf meiner Weltreise als richtig platziert bestätigen. Alles schwingt sich gerade wie von allein auf ein langsam sichtbar werdendes Bild ein. So soll es sein, denn nichts kann gut werden, wenn es verkrampft und mit überdimensional hohem Kraftaufwand erzeugt werden muss oder daran aus fehlmotivierten Glaubensätzen festgehalten wird. Einfach fließend sollten sich die Dinge ergeben. Soneva öffnet hin und wieder eine ihrer Schatzkisten ungeahnter Potentiale, die zumindest einen veränderten Blick auf die Dinge zulassen. Welche Wandlungen diese nun konkret herbeiführen können, wird sich bald zeigen.

Scuba weicht Free


Bis auf weiteres laufe ich im meist zähflüssigen Alltag der Gerätetauchschule mit und erledige meine "Aufträge". Was mir hier fehlt, ist die Leichtigkeit dieser Art des Jobs, wie ich sie anderswo stets erlebt habe. Die Atmosphäre ist aus verschiedenen Gründen belastet, die nicht immer direkt mit der Inselsituation in Verbindung stehen. Da sind die derzeit mehr und mehr nachfragenden Freitauchinteressierten eine besonders willkommene Wandlung! Als ob diese Entwicklung sich direkt an meine Entscheidung anfügt, nicht mehr als Scuba-Instructor in verschiedenen Ländern zu arbeiten. Obwohl ich einen anderen Plan gemacht hatte, sehe ich mich selbst mit wachsender Begeisterung und viel Spaß diese Kurse absolvieren. Diese fließen mir derzeit ganz von allein zu - dank der Inselwerbung via Website und Insellogistik. Inwieweit dieser Fluss mich in diesem Jahr meinen geplanten Kurs korrigieren lässt, entscheide ich in den nächsten Wochen.

Neben dieser positiven Entwicklung motiviert mich nicht zuletzt die Einstellung meiner zähflüssigen Tauchschulkollegen zu eigenständigem Handeln. Diese begegnen meiner Kursorganisation buchstäblich mit den Worten "I don't care". Scubatauchlehrer, die offenbar aufkommendes Aufmerksamkeitsdefizit wittern und diesen Sport kategorisch ablehnen, obwohl Apnoe gerade für sie eine wichtige Erweiterung ihres Sicherheitsempfindens und Sicherungswissens wäre, können sich wohl leider nicht unterstützend zeigen. Überraschend ist dies für mich keineswegs, sondern lediglich ein weiteres bestätigendes Puzzleteil, dass ich mich nicht in der richtigen Sportart professionalisiert habe. Irgendetwas fühlte sich immer schon verkehrt an, als ob etwas fehlte. Es fehlte der Anspruch, die Herausforderung, Entwicklungsmöglichkeiten. Apnoetauchen bietet dieses Fehlende. Und es scheint so, als ob auch Soneva dieses Fehlende bietet und es mir nun offenbart. Glücklicherweise ist das Inselmanagement sehr an diesem Sport interessiert. Und die steigende Nachfrage bestätigt sie. Mittlerweile wird im engen Resortnetzwerk der Malediven bekannt, dass ich die einzige Freitauchlehrerin auf den Malediven bin und wir die einzige Adresse der Malediven für diese Ausbildung sind. In absehbarer Zeit werde ich dieses Netz weiter aufspannen und einen fließenden Übergang von meiner Arbeit in einer herkömmlichen Gerätetauchschule hin zu meiner eigenen Apnoetauchschule durchführen. Es scheint, als ob sich mir diese Gelegenheit bieten soll.

Mikroprivatleben auf einer 1,4 x 0,3 km großen Insel im indischen Ozean

Während der fließenden beruflichen Entwicklung sehe ich auch privat einem schönen Jahresende entgegen. Die Insel hat einen außergewöhnlichen Abend vorbereitet und wird die Gäste von der Insel zum Sonnenuntergang mit Schnellbooten zur 5min entfernten Sandbank bringen und von dort aus zu einem Inselende bringen, von wo sie zu Fuß durch einen Parcour von 6 kulinarischen Länderstationen bis hin zum Hauptbarrestaurant geführt werden. Wir sind wie immer mit von der Partie und für anschließendes Abendessen für Angestellte eingeplant. Doch mein persönliches Highlight der nacht bleibt die Silvesterparty mit den Kollegen in unserer lustigen Staffbar mitten im Dschungel. Denn diese verbringe ich auf dem Tanzboden zusammen mit meinem lieben Kalhara sowie mit vielen mir lieb gewordenen Kollegen aus dem Resort. Gäste beschreiben die Szenerie passend mit den Worten "it is like in Dirty Dancing here!" und meinen die Musik irgendwo im Wald hinter verschlossenen Türen, wohin sie nicht gehen dürfen. Wohlwissend, dass dort die Menschen richtigen Spaß haben, während sie steif im Restaurant oder der Bar sitzen. Da der Staff hart arbeitet, sind ausgelassene Parties notwendiger Ausgleich zum sonst gezwungenen und einschränkenden Alltag. Dort rocken die Jungs von der Pestcontrol mit dem Küchenpersonal, Spa-Beglücker und Personaltrainer bis hin zu Buchhaltungs- und Resortmanager. Eine Tatsache, die das Inselleben zu einem einzigartig lebendigen Mikrokosmos macht.

Alles muss raus...


So beginnt morgen nun der vorletzte Tag des Jahres 2012 und ich beginne einen neuen Freitauchkurs mit 3 Schülern und beende einen weiteren noch laufenden Kurs für einen Schüler. Die steigende Nachfrage gehört zu meinen besten Nachrichten zum Jahresende und motiviert zu mehr. Einige maledivische Kollegen sind ebenfalls an der Ausbildung interessiert, was zu noch mehr motiviert. Somit ist an dieser Stelle zum jetzigen Zeitpunkt alles gut, wenn ich den Blick nach vorn richte. Alte Hüte gehören in die Tonne, alte Zöpfe abgeschnitten und mühselige Wege verlassen und die eigene Wanderkarte bei Bedarf korrigiert. In diesem Sinne wünsche ich all meinen Lieben - Ihr seid gemeint :-) - einen spaß- und freudeorientierten Rutsch in ein fantastisches neues Jahr 2013 sowie viele kreative Stunden in dieser spirituell bewegenden Zeit für eine gesunde Lebensentwicklung! Lasst es krachen! Das Leben ist kurz und ein Unikat!!!