Wir durchlaufen unseren OWSI Teil erfolgreich und haben natuerlich immer mehr Spass! Nach alles Praxisaufgaben, Theoriepraesentationen, Briefings, Debriefings und Feedback-Gespraechen ist der letzte Tag des IDC angebrochen. Wir stehen nun vor unseren Abschlusseinzelgespraechen mit dem Coursedirector, Masterinstructor und Staffinstructor - Tommy, Pepe und Asko. Wie wir uns nun bzgl. der IE fuehlen fuerden und uns einschaetzen wuerden. Nacheinander werden die die Treppen zur Divefriends Sunset-Terrasse heraufgebeten. Anfangs ein Gefuehl vom Gang nach Canossa - das sich gluecklicherweise als falsch erwiesen hatte. Ausnahmslos erhielten wir ein gesamtes positives Feedback - wie auch waehrend des Kurses schon - und realistische Einschaetzungen und Hinweise, auf welche Punkte wir in der Pruefung ein wenig zu achten haetten. Hinzu kamen gute Wuensche und sehr liebe aufbauende Worte, wie gut wir die IE bestehen werden!
Ich muss schon sagen, dieser IDC hat nichts mit den IDC-Geruechten aus Berlin gemein! Er war fast ausnahmlos positiv - zwar stressig - aber gut gelaunt und sehr erfolgreich - sogar mit Entwicklungen und auch up und downs be 2 Teilnehmern! Mein down bestand lediglich darin, dass ich waehrend einer von Pepe's Praesentationen eingeschlafen war und nach 5 Sekunden hochgeschreckt bin - natuerlich zur Freude meiner gegenueber sitzenden Kumpanen. Schallendes Gelaechter verunsicherte den Vortragenden betraechtlich! Aber verraten haben sie mich nicht - sehr suess von den beiden - das habe ich spaeter selbst uebernommen ;-). Fuer Pepe war dies keine Bestaetigung eines gelungenen Vortrages, aber ich konnte ihn davon ueberzeugen, dass nicht er sondern die 45 Grad im Container-Klassenzimmer Schuld an meinem Abknicken hatten ;-).
Generell war der IDC - nun beendet - eine superschoene Erfahrung mit einer noch besseren Stimmung vor einer grossartigen Kulisse unter traumhaften Bedingungen. Eine Erfahrung, die ich um nichts in der Welt missen wuerde wollen. Sicher waren so viele positive Worte, die Foerdung seitens der Tauchlehrer und innerhalb des Teams sowie die immerwaehrende Bestaetigung und stets konstruktive Kritik sehr hilfreich fuer die Entwicklung bei uns IDC- Teilnehmern :-)! Jedoch das ganze Umfeld und das Wetter, was auch die gute Laune verursacht, sind zusaetzliche Highlights, so dass ich endlos froh bin, diese Pruefung in Bonaire gemacht zu haben. Auch ein Abnabeln vom Taucher-Berlin war wichtig, um mich in einem ganz neuen Umfeld voellig neu orientieren und sortieren zu koennen und den Stand meiner Faehigkeiten aus einer neutralen Perspektive erfahren zu koennen. Auch meine Skills konnte ich erst hier 100% pruefungsfaehig ausjustieren bzw. musste. Aus diesen Gruenden hatte ich mich fuer den IDC auf Bonaire entschieden und dann auch tatsaechlich noch machen duerfen - und das vor dem wunderbaren Hintergrund einer tollen Vereinbahrung mit Tommy! Dieser Kurs hat mir zahlreiche gewinnbringende Ergebnisse und eine grosse Entwicklung meiner Tauchfertigkeiten eingebracht.
Dem IDC haengen wir nun am Tag 9 den EFR (Emergency First Response Instructor) dran und absolvieren Theorie sowie praktische Primary Care an Little Anne (unsexy kurzer Gummitorso mit Einheitsgesicht zum Auswechseln und Einblasoeffnungen in Nase und Mund sowie knackender Responsevorrichtung in Herzgegend fuer korrekte Herzmassage) und little Annie (kleines verknautschtes Gummybaby in Strampelanzug mit Schmerz verzerrtem Gesicht zum Nichtauswechseln dafuer aber mit Einblasoeffnung zwischen Ober- und Unterlippe). Nach Erstversorgungen an Gummialiens gehen wir nach der Mittagspause ueber zu Secondary Care Szenarien und ich finde mich als Opfer auf dem Boden liegend wieder. Pepe versucht mit groesster Gewissenhaftigkeit uns die Feinheiten der Schocklage, dem Feststellen von Verletzungen und der Sicherung unseres Patienten beizubringen, waehrend Tommy hinter ihm mit Peter, einem Teilnehmer, die Brueller seines Witzeportfolies austauscht und Pepe damit zum ungeduldigen Schwitzen bringt. Immerhin versuchen wir hier eine ernste Situation zu simulieren ;-). Ausserdem muss er zu allem Uebel noch Korrekturen bei der Opferhilfe von Emma, unserer 21jaehrigen sexy blonden Krankenschwester einstecken, die ihm in dem Punkt beruflich natuerlich im Voraus ist. Nach der Einschulungsrunde spielten wir in 2 Gruppen einige Rettungsrollenspieledurch, schrieben unseren Abschlusstest, bestanden und gingen Spasstauchen!
Am Freitag vor der IE kamen wir nocheinmal alle bei den Divefriends zusammen, um den CESA (KSNA in deutsch) sowie die Rescue 7 ein letztes Mal zu ueben. Abends trafen wir uns alle im Restaurant zu unserer Galgenmahlzeit - einem froehlichen IDC-Abschlussdiner anstatt allein zum Pauken zuhause zu sitzen - um gegen 22.00 unserem dann gerade aus Kalifornien eingeflogenen PADI Examiner im morgigen Pruefungsraum - einem klimatisierten Schulungsraum des Bonaire-irgendwas-Researchcenter entgegenzutreten. Denn an diesem Abend bekamen wir schon unsere Einfuehrung in den Pruefungsablauf sowie unsere Kandidaten-to-do-Liste mit unseren Aufgaben. Ich merkte, dass ich Pruefungssituationen oder Pre-Pruefungssituationen nicht mehr so einfach wegstecke wie for 10 Jahren. Die Nerven liegen ungewoehnlich blank. Wieder baut sich eine beunruhigende Einschaetzung meiner Chancen, durch die Theorie zu fallen, auf und beschert mir eine ungewohnte Anspannung - und das in meinem gestandenen Alter. Gary Newman - ein sehr amerikanisch aussehender Pruefer versucht uns aufzulockern und scheitert klaeglich, was auch ihm zu schaffen macht. Links im Raum - neben unseren hintereinander aufgebauten Schreibtischreihen - saeumen Tommy, Pepe und Asko den Klassenzimmerrand. Dann geht die Tuer auf und - ach neeee! - Gerry weht hinein! Wahrscheinlich fragen sich einige, was er hier will. Es gab auch keinen ersichtlichen Grund, ausser seine Wichtigkeit in Sachen Organisation betonen zu wollen. Denn zu den Kursinstrukteuren gehoerte er so ganz und gar nicht. Aber fuer ihn gibt es immer guenstige Gelegenheiten, die Umwelt von seinem schicken Antlitz ueberzeugen zu wollen. Entsprechend cool liess er sich in einen Stuhl fallen und lehnte sich laessig zurueck, um dem grossen Meister vorn zu lauschen. Naja.... was sollte man dazu sagen...;-)
My adventures at the worlds' amazing places such as Bonaire, Dominica W.I., Mexico, Egypt, Maldives, Hawaii, Belize, Bali, Sri Lanka etc., I share with this blog! Since 2008 I travel the world and love to move into my next adventure! Life is beautiful and never stands still! Happiness, Freedom, Enriching Experiences, Stunning Landscapes and Marine Life as well as lots of Amazing Human Beings have been the treasures along my privileged pathway! Enjoy reading and feel free to get in touch :-)
Tuesday, December 15, 2009
Rueckblick 4 - mit Vollgas Richtung Pruefung!
Nachdem wir unser Erreichen der Asistant Intructor Stufe abends im City Cafe bei der einen oder anderen Runde Bier begossen hatten, sah sich jeder von uns abends wieder durch die Vorbereitung von Theoriepraesentationen fuer den nachsten Tag konfrontiert. Nun sollten wir die gleiche Chose mit Theoriepraesentationen, Briefings, Debriefings und Freiwasserpraesentationen mit gegenseitiger Fehlererkennung, richtiger Reaktion darauf und Korrektur derselbigen nocheinmal fuer den Open Water Scuba Instructor Teil des Kurses durchlaufen. Ausserdem kommt natuerlich endlich unsere legendaere Rescue 7 Uebung hinzu, die wir von nun immer nach Freiwasseruebungen trainieren. Rescue 7 ist die umfangreichste Rettungsuebung, die ein Profitaucher seit seinem Rescuediver immer wieder durchlaufen muss. Dabei wird die Erste-Hilfe fuer einen nichtreagierenden Taucher an der Wasseroberflaeche - die Annaeherung, seine Sicherung, Notfallbeatmung im Wasser - Mund zu Mund oder mit Taschenmaske - sowie das Ablegen beider Ausruestungen - von Opfer und Retter - geuebt und das Schleppen des Opfers an Land geuebt. Das ganze soll natuerlich in Demonstrationsqualitaet passieren, damit imaginare Schueler dem Szenario folgen und dieses verinnerlichen koennen.
Es dauerte schon einige Male, bis alle auf dem Stand waren, das kein Punkt mehr ausgelassen wurde bzw. alles korrekt und sinnvoll praesentiert wurde, so dass es fuer PADI Americas abnahmefaehig war. Dazu muss ich sagen, dass unsere IDC-Gruppe auf einem hervorragenden Ausbildungsstand war. Besonders bei den auf Bonaire ausgebildeten Divemastern sassen die Skills und Uebungen 1A sowie auch ihre Praesentationen. Bei dem sueddeutschen Teilnehmer tauchten noch einige - sogar die meisten - Ungereimtheiten bei saemtlicher Durchfuehrung auf. Ich selbst konnte mich auf meiner guten Ausbildung aus Berlin ausruhen :-) und hatte nur einzelne Punkte in einigen Bereichen etwas fine zu tunen...:-)! Der eine oder andere Standardfehler, den ich von dort mitgenommen hatte, konnte ich hier noch vor dem IDC korrigieren und war somit bestens vorbereitet. Bei vielen anderen Situationen - wie der Organisation unter Wasser und den Einsatz des imaginaeren Divemasters in der Lehre mit Schuelern - konnte ich doch tatsaechlich einfach auf meine Erfahrung zurueckgreifen und hoerte immer wieder die regulierenden Stimmen aus Berlin (PEEETTRRRAAA!!!), wie die Dinge am besten bzw. eher gar nicht durchzufuehren sind ;o)!
Allerdings mein Navigationsworkshop, in dem ich mit 2 Divemastern 2 Buddyteams (1 besteht aus 2. Divemaster und 1 Schueler) zu organisieren hatte, endete in einem kleinen Chaos. Nach dem eindeutigen Oberflaechenbriefing, in dem ich meinem Divemaster - so dachte ich zumindest - eindeutige Anweisungen gegeben hatte, dass er das Schuelerbuddyteam begleiten soll, entschied dieser kurzerhand, das anbdere Buddyteam zu begleiten, dass aus einem meiner Divemaster und einem Schueler bestand, waehrend mein Schuelerteam ganz allein ohne Divemaster losschwamm und ich am Ausgangspunkt wartete. Spontan entschied ich mich, den fehlgeleiten Divemaster zusammenzustauchen und ihn zurueckzuholen. Aber meine Schueler navigierten trotzdem hervorragend ;-) in dieser Show. Kann man ja als angehende Tauchlehrer auch erwarten! Die Aktion war eigentlich ein echter Dirk (aus Berlin). Warum begleitet ein Divemaster einen anderen, der den Buddy spielt! Das war das mit dem selbststaendigen Denken oder das mit dem Zuhoeren im Briefing oder einfach das mit der Kommunikation??? Jedenfalls war der Workshop eine schoene Erfahrung :-)!
Es dauerte schon einige Male, bis alle auf dem Stand waren, das kein Punkt mehr ausgelassen wurde bzw. alles korrekt und sinnvoll praesentiert wurde, so dass es fuer PADI Americas abnahmefaehig war. Dazu muss ich sagen, dass unsere IDC-Gruppe auf einem hervorragenden Ausbildungsstand war. Besonders bei den auf Bonaire ausgebildeten Divemastern sassen die Skills und Uebungen 1A sowie auch ihre Praesentationen. Bei dem sueddeutschen Teilnehmer tauchten noch einige - sogar die meisten - Ungereimtheiten bei saemtlicher Durchfuehrung auf. Ich selbst konnte mich auf meiner guten Ausbildung aus Berlin ausruhen :-) und hatte nur einzelne Punkte in einigen Bereichen etwas fine zu tunen...:-)! Der eine oder andere Standardfehler, den ich von dort mitgenommen hatte, konnte ich hier noch vor dem IDC korrigieren und war somit bestens vorbereitet. Bei vielen anderen Situationen - wie der Organisation unter Wasser und den Einsatz des imaginaeren Divemasters in der Lehre mit Schuelern - konnte ich doch tatsaechlich einfach auf meine Erfahrung zurueckgreifen und hoerte immer wieder die regulierenden Stimmen aus Berlin (PEEETTRRRAAA!!!), wie die Dinge am besten bzw. eher gar nicht durchzufuehren sind ;o)!
Allerdings mein Navigationsworkshop, in dem ich mit 2 Divemastern 2 Buddyteams (1 besteht aus 2. Divemaster und 1 Schueler) zu organisieren hatte, endete in einem kleinen Chaos. Nach dem eindeutigen Oberflaechenbriefing, in dem ich meinem Divemaster - so dachte ich zumindest - eindeutige Anweisungen gegeben hatte, dass er das Schuelerbuddyteam begleiten soll, entschied dieser kurzerhand, das anbdere Buddyteam zu begleiten, dass aus einem meiner Divemaster und einem Schueler bestand, waehrend mein Schuelerteam ganz allein ohne Divemaster losschwamm und ich am Ausgangspunkt wartete. Spontan entschied ich mich, den fehlgeleiten Divemaster zusammenzustauchen und ihn zurueckzuholen. Aber meine Schueler navigierten trotzdem hervorragend ;-) in dieser Show. Kann man ja als angehende Tauchlehrer auch erwarten! Die Aktion war eigentlich ein echter Dirk (aus Berlin). Warum begleitet ein Divemaster einen anderen, der den Buddy spielt! Das war das mit dem selbststaendigen Denken oder das mit dem Zuhoeren im Briefing oder einfach das mit der Kommunikation??? Jedenfalls war der Workshop eine schoene Erfahrung :-)!
Thursday, December 10, 2009
Rueckblick 3 - nach dem AI folgt der OWSI Teil!
Als frischgebackene PADI Assistant Instructors sehen wir den nun folgenden OWSI Vorbereitungstagen etwas gelassener entgegen und haben noch mehr Freude an den zu absolvierenden Herausforderungen! Inziwschen haben sich markante Verhaltens- und Ausdruckweisen, Reaktionen und allgemeine Auftrittsspezialisierungen eines jeden Teilnehmers herauskristallisiert. so dass wir bereits ueber unsere kleinen Eigenheiten gegenseitig lachen koennen.
Wieder lauschen wir den Theoriepraesentationen von Tommy und Pepe zu diversen PADI - Themen und bereiten darueberhinaus unsere eigenen sowie spaeter Briefings fuer unsere Praxispraesentationen im Confined wie Open Water vor. Die eine oder andere Nacht ist durchaus kuerzer als die andere. Dennoch haben wir insgesamt 10 Tage vor dem IE und somit auch Zeit, uns alle einmal zur Happy Hour um 5.30 pm zu treffen und beim Eisbaerensaft "Polar" - dem lokalen Bier - zu entspannen.
In der Zwischenzeit - am Morgen des 3. AI-Tages habe ich Sack und Pack in, Rucksack, Koffertasche, Tueten, Taeschchen und Beutel vertaut und staple es vor meinem Wohnloch! Es ist soweit! Ich ziehe bei Lee aus und bei Andre und Willem ein! Tommy holt mich auf dem Weg zum IDC ab und nimmt mich und mein Hab und Gut mit ins Hamlet, wo ich das Studio unseres 3Zimmer-Hauses beziehe und den Divefreinds Conatainer zu Fuss erreichen kann. Ich freue mich auf ein neues schoenes zuhause in Strandnaehe sowie meine eigene Terrasse und eigene Haengematte und die frische Brise, die dort stetig weht.
Tommy und ich verstauen alles auf der Ladeflaeche des Pickups und auf der Rueckbank. Wieviel Zeugs sich in der kurzen Zeit anzusammeln scheint....
Weiter geht's - abends wieder Vorbereitungen fuer Theoriepraesentationen
Wieder lauschen wir den Theoriepraesentationen von Tommy und Pepe zu diversen PADI - Themen und bereiten darueberhinaus unsere eigenen sowie spaeter Briefings fuer unsere Praxispraesentationen im Confined wie Open Water vor. Die eine oder andere Nacht ist durchaus kuerzer als die andere. Dennoch haben wir insgesamt 10 Tage vor dem IE und somit auch Zeit, uns alle einmal zur Happy Hour um 5.30 pm zu treffen und beim Eisbaerensaft "Polar" - dem lokalen Bier - zu entspannen.
In der Zwischenzeit - am Morgen des 3. AI-Tages habe ich Sack und Pack in, Rucksack, Koffertasche, Tueten, Taeschchen und Beutel vertaut und staple es vor meinem Wohnloch! Es ist soweit! Ich ziehe bei Lee aus und bei Andre und Willem ein! Tommy holt mich auf dem Weg zum IDC ab und nimmt mich und mein Hab und Gut mit ins Hamlet, wo ich das Studio unseres 3Zimmer-Hauses beziehe und den Divefreinds Conatainer zu Fuss erreichen kann. Ich freue mich auf ein neues schoenes zuhause in Strandnaehe sowie meine eigene Terrasse und eigene Haengematte und die frische Brise, die dort stetig weht.
Tommy und ich verstauen alles auf der Ladeflaeche des Pickups und auf der Rueckbank. Wieviel Zeugs sich in der kurzen Zeit anzusammeln scheint....
Weiter geht's - abends wieder Vorbereitungen fuer Theoriepraesentationen
Rueckblick IDC 2!
Nach der groessten Huerde - der Theoriepruefung am Mittwoch geht es am Donnerstag mit Theoriepraesentationen in Form von Microteaching weiter, die wir alle am Abend zuvor bis spaet vorbereitet haben. Jeder erhaelt 2 Themen und prasentiert diese vor den anderen Kandidaten, den begleitenden Master- und Staffinstructoren sowie Tommy - dem Oberguru der Veranstaltung. Well, der eine oder andere Auftritt erfaehrt mehr oder minderen Verbesserungsbedarf bzw. speziellen Ausrichtungsbedarf ins PADI Schublaedchen... Aber das ist in Ordnung, da PADI ein bestimmtes Ausbildungssystem mit einem hohen Qualitaetsanspruch repraesentiert und dieses weltweit umsetzt. Dafuer sind Vereinheitlichungen und genaue Regeln notwendig. Wir proben, lachen, tragen vor, bekommen feedback, schwitzen im Container, trinken ohne Ende und bedienen unsere jetzt schon blanken Nerven mit viel zu vielen Suessigkeiten. Wat soll's! Jetzt ist keine gute Zeit fuer eine Diaet...Es geht weiter mit Praesentationen im begrenzten Freiwasser und Open Water sowie Briefings und Debriefings fuer beides, die wieder am Abend zuvor vorbereitet werden und gleich am naechsten Tag evaluiert werden. Waehrend der Praxis im Wasser werden natuerlich mit Absicht Fehler in die von den Pseudoschuelern durchzufuehrenden Uebungen eingebaut, die wir als Pseudotauchlehrer erkennen, berichtigen sowie bei Standardverstoss den Skill wiederholen lassen muessen, danach an richtige Version erinnern und positives Handshake zum vollendeten Skill geben muessen. Waehrenddessen ganz wichtig: nie vergessen unter Wasser mit Deinem Divemaster zu kommunizieren! Die Fehler gibt Tommy unter Wasser spontan dem durchfuehrenden Pseudoschueler, waehrend er hinter dem Pseudotauchlehrer - jedem von uns nacheinander - sitzt, von wo aus er die gesamte Szenerie ueberblicken und kontrollieren kann.
So geht es also die ersten Tage, bis wir den Assistant Instructorteil erledigt haben und ab sofort vom Divemasterstatus automatisch auf die AI-Stufe gerueckt sind! GESCHAFFT! Den Rest erreichen wir auch noch! Langsam sind wir eine eingespielte Truppe - in 2 Gruppen fuer die gesamte Praxis aufgeteilt und zum einen vom venezuelanischen Masterinstructor Pepe und zum anderen von Tommy durch die Uebungen geschleift, begleitet, gefuehrt und bewertet. Tommy hatte sich gleich uns deutschsprachigen Zwei plus 2 Hollaender Divemaster der Divefriends - Vincent und Lillian - unter den Nagel gerissen, waehrend Pepe den Rest durchbringt. Zur Feier der AI Zertifizierung treffen wir uns alle abends im City-Cafe und stossen ersteinmal an!
Rueckblick IDC - 1!
Am schlimmsten ist der erste Tag des IDC: Zuerst 90min Theoriepruefung ueber die 5 Kapitel der Tauchtheorie: Tauchphysik, Tauchphysiologie, Tauchumgebung und -fertigkeiten, Ausruestung und RDP (Recreational Diveplanner) zum berechnen von Tauchprofilen. Fuer mich der schlimmste Test im Assistant Instructor Teil des IDC's, fuer den ich viel gelernt und aufgefrischt habe. Der danach folgende geht wieder ueber 90min und prueft unser Wissen der PADI Standards, wofuer wir das Instructor Manual benutzen koennen und werden, weil wir eh damit arbeiten werden und nicht alle Details auswendig gewusst werden koennen sowie seitens PADI stetig Aktualisierungen herausgegeben werden, die in das laufende Manual integriert werden. Trotzdem reicht die Zeit nicht, um fuer jede Frage im Manual die Antwort zu suchen. D.h ein Grundwissen ist bei diesem Theorietest ist essentiell, um die uebrige Zeit fuer die Beantwortung der spezialisierten Fragen mithilfe des Manuals nutzen zu koennen.
Obwohl diese Tests lediglich als Orientierungstests gelten, die kein Durchfallen nach sich ziehen koennen, will ich natuerlich genuegend richtig beantworten und nicht gleich einen schlechten Start mit zu hoher Fehlerquote hinlegen. Gedacht - getan! Ich bestehe RDP mit unglaublichen 100% und den Rest mit zwischen 85 und 95%! Nachdem ich diese Erbenisse erhalten habe, gehe ich mit gestaerktem Selbstbewusstsein in die naechste Testrunde und beantworte nach Kraeften PADI Standards. 92%!!! Das ist mein Ergebnis! Nun glaube ich tatsaechlich daran, dass ich die IE am Ende des IDC bestehen werde und tatsaechlich Tauchlehrerin werden kann! Dieser neue Glaube an mich selbst ist ein bedeutsamer Fortschritt, seitdem ich meinen Bonaire-Aufenthalt und meine Kursteilnahme geplant habe. Wie oft hatte ich Zweifel, heil durch diese Chose hindurchzukommen.... Aber es ist bisher noch nicht aller Tage Abend und ich blicke erst dem ersten Tag dieses Kurses ins Gesicht. Den Theorietests sollen Theoriepraesentationen, Briefings und Debriefings bzw. Confined Water und Open Water Praesentationen folgen! Ein IDC dauert nicht ohne Grund solange...
Zurück im Alltagsleben oder "Ein Rückblick auf den IDC-Krimi"
Heute beginne ich den dritten Arbeitstag - wieder zurück bei Div'Ocean - nach dem Tauchlehrerprüfungskrimi der letzten 2 Wochen und der hektischen Vorbereitungswochen davor. Neben Theoriepauken nach Feierabend und Tauchprofilrechnungen auch im Shop prägten die letzten Stunden vor dem IDC-Beginn zahlreiche nervöse Versuche, meine Chancen für die Prüfung einzuschätzen. Die blanke Angst vor dem peinlichen Durchfallen ließen mich pauken bis zum Einschlafen und meine Kollegen und heimische Tauchfreunde mit Fragen zu Tauchdetails bombadieren, damit ich auch die letzte Wissenslücke für den Moment endlich schließen konnte.
Am Morgen des 25. Novembers 2009 schwang ich mich auf mein inzwischen mit einem weichen Sattel auf höherer Sattelstütze und dicksten Antischotter-Reifenmantel getuntes Mountainbike und trat nervös in die Pedalen, um im Dive-Friends-Hamlet zum ersten Tag des IDC rechtzeitig anzukommen. Über den Schotter des Hamlet-Resort - vorbei an meinem zukünftigen Mitwohnhaus (dazu später) - hüpft mein Fahrrad mit mir in Richtung der gelb gestrichenen Tauchbasis-Container-Kontruktion an der Uferböschung. Vor der Basisabgrenzung springe ich ab und schließe meinen Inselesel dynamisch ans Eisengestell. Nun gibt es kein Zurück mehr. Aber wer will den auch zurück? Hier muss und will ich nun die nächsten Tage durch! Auf der Container-Holzveranda trotten einige meiner Mitleidensgenossen auf und ab - wieder und wieder an die Kühlbox zum Kaltwasserzapfen gehend. "Hi! Good Morning! How are you?" Irgendwelche Begrüßungsphrasen und kurzen scannen der hier versammelten Persönlichkeiten prägen die letzten Minuten vor dem PADI Spießrutenlauf - called IDC!
Tommy ist schon da und baut drinnen - dh. in einem ca. 10m langen und 3m breiten Baucontainer mit einer Tür und 2 Fenstern - seinen Beamer am hinteren Ende auf und bereitet seine Eingangspräsentation vor. Ich lehne mich zum Fenster herein und erhalte ein strahlendes "Marianndl!!" "Ja!" strahle ich zurück!! Ich freue mich riesig hier zu sein und bewege mich jetzt so gegen 9.00 langsam in den Container uns setze mich in Ventilatornähe - von denen 2 an der Containermitte und damit am Klassenzimmerende oberhalb unserer längsseits aufgestellten Tischreihe an der Wand installierten unser Überleben bei ca. 40 Grad Innentemperatur sichern sollten. Immerhin befindet sich diese Dive Friends Niederlassung direkt an der Uferböschung in praller Sonne, die uns innen zum Kochen bringen wird in nächster Zukunft....
Wir versammeln uns Platz nehmens an der langen Tischreihe hintereinander und gegenüber und richten unsere Aufmerksamkeit Richtung Präsentationsleinwand am besagten Containerende, wo uns Tommy - heute in seiner offiziellen Rolle als PADI Course Director - locker, lustig, strahlend anlächelnd begrüßt! Da ich Tommy ja nun schon kenne, blicke ich in die Runde... Nach dem wir uns alle kurz mit Namen, Herkunft, Intention fuer das Tauchen, Weg nach Bonaire, Ambition fuer den IDC und derzeitiges Dasein auf der Insel vorgestellt haben, kenne ich alle Mitleidenden: Neben mir sitzen Astrid (Assistant Instructor bei Dive Friends) und Peter, dessen Freundin ich bisher schon einmal bei uns im Shop getroffen habe, außerdem mir gegenüber eine knackige langhaarige Blondine, wie sie eher an Surferstränden zu finden ist, namens Emma sowie die 2 wirklich sehr jung wirkenden Dive Friends Divemaster Lillian und Vincent. Zuguterletzt identifiziere ich ein typisch süddeutsches Gesicht, das sich Matthias aus Stuttgart nennt, welcher sich schon am Telefon einen abgebrochen hat, als er Tommy bei uns im Shop angerufen hat. Nun ja, da sitzen wir nun, in Fleisch und Blut, wie die Hühner auf der Schlachtbank - bereit für unsere richtungsweisenden Instruktionen aus dem PADI-System, welche unsere Tauchsport-Denkweise spezieller ausrichten und den holprigen Gang auf dem steinigen IE-Prüfungspfad durch wegbereitende Informationen und Übungen in eine asphaltierte Schnellstraße verwandeln sollen, auf der wir mit neue Einsichten in unsere Tauchlehrerzukunft hineingleiten (hoffentlich) werden.
Am Morgen des 25. Novembers 2009 schwang ich mich auf mein inzwischen mit einem weichen Sattel auf höherer Sattelstütze und dicksten Antischotter-Reifenmantel getuntes Mountainbike und trat nervös in die Pedalen, um im Dive-Friends-Hamlet zum ersten Tag des IDC rechtzeitig anzukommen. Über den Schotter des Hamlet-Resort - vorbei an meinem zukünftigen Mitwohnhaus (dazu später) - hüpft mein Fahrrad mit mir in Richtung der gelb gestrichenen Tauchbasis-Container-Kontruktion an der Uferböschung. Vor der Basisabgrenzung springe ich ab und schließe meinen Inselesel dynamisch ans Eisengestell. Nun gibt es kein Zurück mehr. Aber wer will den auch zurück? Hier muss und will ich nun die nächsten Tage durch! Auf der Container-Holzveranda trotten einige meiner Mitleidensgenossen auf und ab - wieder und wieder an die Kühlbox zum Kaltwasserzapfen gehend. "Hi! Good Morning! How are you?" Irgendwelche Begrüßungsphrasen und kurzen scannen der hier versammelten Persönlichkeiten prägen die letzten Minuten vor dem PADI Spießrutenlauf - called IDC!
Tommy ist schon da und baut drinnen - dh. in einem ca. 10m langen und 3m breiten Baucontainer mit einer Tür und 2 Fenstern - seinen Beamer am hinteren Ende auf und bereitet seine Eingangspräsentation vor. Ich lehne mich zum Fenster herein und erhalte ein strahlendes "Marianndl!!" "Ja!" strahle ich zurück!! Ich freue mich riesig hier zu sein und bewege mich jetzt so gegen 9.00 langsam in den Container uns setze mich in Ventilatornähe - von denen 2 an der Containermitte und damit am Klassenzimmerende oberhalb unserer längsseits aufgestellten Tischreihe an der Wand installierten unser Überleben bei ca. 40 Grad Innentemperatur sichern sollten. Immerhin befindet sich diese Dive Friends Niederlassung direkt an der Uferböschung in praller Sonne, die uns innen zum Kochen bringen wird in nächster Zukunft....
Wir versammeln uns Platz nehmens an der langen Tischreihe hintereinander und gegenüber und richten unsere Aufmerksamkeit Richtung Präsentationsleinwand am besagten Containerende, wo uns Tommy - heute in seiner offiziellen Rolle als PADI Course Director - locker, lustig, strahlend anlächelnd begrüßt! Da ich Tommy ja nun schon kenne, blicke ich in die Runde... Nach dem wir uns alle kurz mit Namen, Herkunft, Intention fuer das Tauchen, Weg nach Bonaire, Ambition fuer den IDC und derzeitiges Dasein auf der Insel vorgestellt haben, kenne ich alle Mitleidenden: Neben mir sitzen Astrid (Assistant Instructor bei Dive Friends) und Peter, dessen Freundin ich bisher schon einmal bei uns im Shop getroffen habe, außerdem mir gegenüber eine knackige langhaarige Blondine, wie sie eher an Surferstränden zu finden ist, namens Emma sowie die 2 wirklich sehr jung wirkenden Dive Friends Divemaster Lillian und Vincent. Zuguterletzt identifiziere ich ein typisch süddeutsches Gesicht, das sich Matthias aus Stuttgart nennt, welcher sich schon am Telefon einen abgebrochen hat, als er Tommy bei uns im Shop angerufen hat. Nun ja, da sitzen wir nun, in Fleisch und Blut, wie die Hühner auf der Schlachtbank - bereit für unsere richtungsweisenden Instruktionen aus dem PADI-System, welche unsere Tauchsport-Denkweise spezieller ausrichten und den holprigen Gang auf dem steinigen IE-Prüfungspfad durch wegbereitende Informationen und Übungen in eine asphaltierte Schnellstraße verwandeln sollen, auf der wir mit neue Einsichten in unsere Tauchlehrerzukunft hineingleiten (hoffentlich) werden.
Tuesday, December 08, 2009
NEWS!!!! nach 10 Tagen IDC und 2 Tagen IE...
Welch denkwürdige Zeit! Unser 10 tägige PADI Instructor Development Course ging einher mit meinem Umzug in mein neues Haus im Hamlet Resort, wo ich endlich keine Wohnlochsituation mit Ofeneffekt bei Nacht mehr habe und hinzukommend 100m bis zum Meer laufe bzw. 20m bis zum Swimmingpool!!! AAAAHHH!! Der IDC war Stress und Anspannung pur - gemischt mit viel Spaß und wunderbarem Humor und einmaligen Situationen, die das Leben schreiben! Gekrönt wurde diese Zeit mit einem noch angespannteren IE (Instructor Evaluation) mit unserem aus Kalifornien eingeflogenen PADI Examiner! Das Ende von diesem Lied war: ICH HABE BESTANDEN und darf mich ab sofort OPEN WATER SCUBA INSTRUCTOR bzw. in altdeutsch PADI Tauchlehrerin nennen!!!
Dazu folgt später noch mehr, weil ich nicht mehr im Besitz eines Notebooks bin und im Moment kaum Gelegenheiten habe, an einem Rechner zu sitzen. Mein Notebook wurde am Abend vor dem IE aus meinem Zimmer gestohlen und damit mein Herz gebrochen. Dank meines Superchefs habe ich den IE mit seinem Notebook überlebt und das sogar ganz gut :-)! In diesem Sinne das in aller Kürze...Mehr Blogs folgen bald :-)!
Dazu folgt später noch mehr, weil ich nicht mehr im Besitz eines Notebooks bin und im Moment kaum Gelegenheiten habe, an einem Rechner zu sitzen. Mein Notebook wurde am Abend vor dem IE aus meinem Zimmer gestohlen und damit mein Herz gebrochen. Dank meines Superchefs habe ich den IE mit seinem Notebook überlebt und das sogar ganz gut :-)! In diesem Sinne das in aller Kürze...Mehr Blogs folgen bald :-)!
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