My adventures at the worlds' amazing places such as Bonaire, Dominica W.I., Mexico, Egypt, Maldives, Hawaii, Belize, Bali, Sri Lanka etc., I share with this blog! Since 2008 I travel the world and love to move into my next adventure! Life is beautiful and never stands still! Happiness, Freedom, Enriching Experiences, Stunning Landscapes and Marine Life as well as lots of Amazing Human Beings have been the treasures along my privileged pathway! Enjoy reading and feel free to get in touch :-)
Sunday, March 17, 2013
Friday, March 15, 2013
Bali unterwasser
Nun hab ich doch beinahe vergessen zu erwähnen, dass ich auf Bali auch Tauchen war - Gerätetauchen und Freitauchen. Einige Bilder vom Gerätetauchen will ich hier posten, damit auch Ihr einen Eindruck bekommt, wie es hier in Amed oder Tulamben aussieht - unter dem Meeresspiegel. Na dann, ich will gar keine Worte darüber verlieren. Schaut einfach: Balinesische Anemonenfische, ein Pygmäenseepferdchen (viel Spaß beim Finden), eine Hawksbill Schildkröte.




















Thursday, March 14, 2013
Weiterreise und Reiselust
Von dort ist es nicht mehr weit zum Flughafen sowie zu lokalen Zahnkliniken. Denn inzwischen ist mal wieder ein Besuch beim Zahnklempner von Nöten, da die Selbsternannten in Male ihr Handwerk gründlich vermurkst haben. Lange bis zu Berliner Praxen ist es ja nun auch nicht mehr...

Morgen werde ich also meinen letzten ganzen Tag in Amed, wahrscheinlich mit Freitauchen im Meer, verbringen, um am Samstag nach Süden zu fahren. Hier ist außer Hühnerkreischen und Rollergebrumm derzeit wirklich gar nichts los und der ewige Regen macht mürbe. Aber gibt auch Zeit, Termine zu sortieren und zukünftige Unternehmungen zu organisieren und zu arbeiten. Soviel Bücher wie hier habe ich selten gelesen und mir diese Ruhe immer schon gewünscht. Nun ja, Reisen ist doch schön, aber nachhause kommen auch. Dies soll nun auch am 3. April geschehen - mit ca. 60kg Gepäck alles zusammen gerechnet sowie neuen Plänen für die Zeit ab der Rückkehr. Bis dahin genieße ich die tropische Wärme, noch etwas das dunkle Meer und das Fliegen! Ab 19. warten spannende neue Eindrücke in Hyderabad, Indien! Sunday, March 10, 2013
Balis Vulkane
Serpentine, Abhänge manchmal links und gleichzeitig rechts und eine stundenlange Kurverei führten mich irgendwann nach Batur, einem touristisch erschlossenen Städtchen auf dem Kratergrat mit Blick hinunter auf den den Kratersee und auf dem in der Mitte des Krater liegenden Vulkans. Hier hatte sich ein Krater um den Vulkan herum gebildet, in dem die Menschen leben. Vom letzten Ausbruch 1963 war die Südseite noch heute schwarz und ohne Leben. Auf den übrigen Hängen hinunter bis zum See war der Berg gründ und wies sehr alte Laufspuren der Lavaflüsse auf. Ein dramatischer Anblick wurde mir hier unter dunklen Wolken geboten. Allein diese Atmosphäre war die lange Fahrt hierher schon wert gewesen.
Ich verweilte auf ein Mittagshäppchen am Souvenirstand bei Instantnudeln und heißem Tee - denn die Regenfahrt war kalt hierher, da die Grade da oben nur bei ca. 15 Celsiunen lagen. Frisch gestärkt machte ich mich zügig auf die Weiterfahrt, denn zurück nach Amed um die andere Bergseite herum würde ich länger brauchen als an der Küste hierher. Aber dies hiel sich in Grenzen. Bevor es weiterging, fuhr ich noch runter in die Seedörfer, um den Blick auf den Vulkan von unten zu genießen. Dort angekommen, fuhr gleich wieder jemand hinter mir her - ein Künstler, wie sich herausstellte, als ich am Ufer Halt machte - der wieder etwas verkaufen wollte. Ob Übernachtungen, Souvenirs oder wie in diesem Fall selbstgemalte Bilder mit überwiegend hindusistischen Motiven - die Balinesen versuchen gerade in der Low season, alles an den Touristen zu bringen. Ich hatte zuvor einer Frau eine Tüte voll lokalem Obst gegen ca. 5 USD abgenommen, was mir sinnvoller erschien, als mich mit Schnickschnack zu beladen. Das war es denn auch und auch der Künstler und sein Begleitschutz (?), der nebem ihm stand und mitredete, überzeugte mich nicht zum Geldausgeben.
Also fuhr ich die Straße von Kedisan wieder hinauf, um der Straße von Batur den Berg hinunter zu folgen. Wieder wurde ich von Regen und zahlreichen Zweirädern wie Autos begleitet. Die billige Plastikhülle einer Regenkombination sorgte zwar dafür, dass kein Regenwasser die Kleidung tränkte, gewährleistete jedoch keine Luftzirkulation unter ihr. Nass wurde ich also so oder so. Irgendeine verpasste Abzweigung führte mich nach Bangli, wo ich per Zufall eine religiöse Tanzdarbietung traditioneller balinesischer Tänzerinnen auf der Straße erleben durfte. Aufgrund des aktuell bevorstehenden Neujahrsfestes boten sie heute schon einmal ihr Können dar. Dies war ein willkommener Anlass für einen Zwischenstopp und ich nahm einige Fotos auf. Gleich darauf machte ich mich wieder auf den Weg, um vor der Dunkelheit in Amed zu sein. Leider gelang dies nicht ganz, weil die Rückfahrt sich ewig hinzog und das Wetter das Unterfangen erschwerte. So dauerte mein Ritt an diesem Tag gute 9 Stunden und ich beschloss, es damit bei weiteren Ausfahrten zu belassen.
Bali in der Regenzeit
Sunday, March 03, 2013
Bali - gefühlte 83 Stunden später
kaum in Colombo abgehoben und in Male zwischengelandet, hatte ich abends gegen viertel vor 11 meinen Flieger nach Kuala Lumpur bestiegen, um dort am Flughafen 3 Stunden später in die kaum besetzte und sehr komfortable Maschine nach Bali einzusteigen. Tag 2 meiner Weiterreise war angebrochen und ich hatte nur wenig ausruhen aber nicht schlafen können. Im Flugzeug gab es dann kein Halten mehr. Jeder kann in den buchstäblich schrägsten Positionen einschlafen, wenn er nur müde genug ist - behaupte ich einfach mal pauschal :-)!
Nachdem ich herumgefragt hatte und man mich wieder auf die Typen verwies, hielt jemand auf einem Roller und fragte, was ich suchte. Eine Fahrt nach Ahmed! Er kam mit dem gleichen Preisangebot und ich erwiderte, dass ich das bereits abgelehnt hatte und er ging gleich 50000 Rupien runter. Lächerlich umgerechnet. Aber mir gefiel die Idee, die Typen mit ihrer Störrigkeit sitzen zu lassen, so wie sie es mit mir getan hatten. Sie beschwerten sich auch direkt bei meinem Fahrer für die Einmischung und das Unterbieten. Sollen sie doch! Ich hätte jetzt fast jeden Preis gezahlt, um weiterfahren zu können. Aber nicht mit denen in ihrem schrottreifen Minibus. So bekam ich ein bequemes Auto und einen Direkttransfer zu meinem Cottage, das Julia, die Freediving- Freundin mir vermittelt hatte. Hikkaduwa - die letzten Momente in Sri Lanka...
Bloß weg nach Bali!
Irgendwie waren so die Stunden weniger zäh vergangen als ich erwartet hatte und es war Zeit. Gegen 4 Uhr irgendwas ging ich langsam in die Damentoilette, putzte die Zähne, machte mich frisch so gut wie es ging und schob meinen Gepäckwagen zum Check-in. Alles klappte gut und ich fand mich wenig später in der Zivilisation wieder: einem Coffeeshop bei Caramel Latte, Muffins und WIFI. Nur noch weitere 3h bis zum Abflug nach Male.
In Male ging es weiter. Der Versuch Bargeld am einzigen Geldautomaten des kleinen Flughafens abzuheben, um die einzige regelmäßige aber unzuverlässige Transportmöglichkeit nach Hulhumale zu nutzen - den lokalen Bus - verlief nicht ohne Mühe. In Male sind Alltagsdinge immer kompliziert und die Menschen das Gegenteil von hilfsbereit - ignorant und arrogant. Diesen Ruf haben die Malediven mittlerweile, weil ihre Bewohner sich einbilden, das Zentrum der Welt zu sein. Als Außenstehende fragt man sich stets, ob die Menschen hier in der Schule Erdkunde haben und schon einmal die Weltkarte gesehen haben. Doch lange Rede - kurzer Sinn - beim Versuch am Informationsschalter eine Lösung für den nicht korrekt arbeitenden Geldautomaten zu finden, verwies mich die verschleierte Dame unwirsch an die Arbeiter, die gerade den Eingangsbereich der Bank neu bauten. Super Frau! Als ob Bauarbeiter bei Geldautomatenfragen weiterhelfen können. Sie war erstens völlig gleichgültig und zweitens hörte sie nicht einmal zu, um welches Problem es sich handelt und gab eine entsprechend dumme Antwort. Das ist typisch für die Malediver: Dumm und arrogant gehen hier exemplarisch zusammen. Ich gab auf und versuchte es erneut. Vor mir waren gerade 4 Schweden mit der gleichen Problematik beschäftigt. Zu Viert füllten sie das Kartenhäuschen aus und waren kurz davor, den Automaten zu operieren. Ich sah schon die Skalpelle... Doch dann klappte es irgendwie. Ich beschloss, alle Karten zu versuchen, die ich hatte. An denen lag es nicht. Also wieder zurück zur ersten Karte. 150 Rupien wollte er nicht geben. 50 Rupien auch nicht. Bei keiner Karte! Eine ganz blöde Eingebung lies mich 100 Rupien tippen und siehe da, das Geld ratterte zum Ausgabefach!! Hatten wohl keine 50er mehr die Schlaumeier... Solche Probleme hatte ich schon auf den karibischen Inseln erlebt. Wenn dort kein Geld aus dem Automaten kam, waren sie schlicht leer und wir mussten es auf der nächsten Insel probieren. Oft waren die Vorräte an Wochenende verbraucht und die Banken füllten erst in der Woche wieder auf. Hier waren es anscheinend nur die 50er oder ein anderes Problem. So gab auch ich meine Erfahrung an die hinter mir wartende Person weiter, so wie die vor mir operierenden Schweden mich informiert hatten, um ihr Leid zu minimieren.
Larissa kam inzwischen auch schon zum Flughafen und brachte mir bares, weil ich sie informiert hatte. Leider darf man in Male nicht über die Insel nach Hulhumale laufen, sonst hätte ich mich den Bus gespart. Doch durch den Flugverkehr ist alles genau geregelt. Ihre Wohnung war mein Ziel, denn hier wollte ich umpacken, Gepäck reduzieren und meine Tauchausrüstung abholen, die ich während meiner Sri Lanka Reise bei ihr untergestellt hatte. Außerdem hoffte ich auf einige Stunden Schlaf oder ähnliches, bevor ich abends wieder zum Flughafen zurück musste, um nach Bali weiterzufliegen. Ich hatte jetzt gute 12 Stunden Aufenthalt, bevor ich zum Check-in musste. Hieß: Duschen, Ausruhen, Umpacken, Taxi anrufen. Letzteres klingt am mühelosesten, war aber das anstrengendste. Hulhumale besitzt ein Airport-Taxi-Unternehmen. Heißt auf maledivisch: ich mach, was ich will und wann ich will. 1,5 Stunden musste ich warten, bis zuletzt das Bed- und Breakfast-Hotel nebenan die Firma überzeugte, dass sie mich endlich abholten und zum Flughafen fuhren. Als Entschuldigung führten sie fadenscheinige Gründe an und scheuten auch keine Lügen. Im Hotel bestätigten sie mir diese Probleme mit dieser Firma und erzählten, dass bald ein zweites Taxiunternehmen eröffnet, um diesem Konkurrenz zu machen. Wenn ich nicht so viel Zeit gehabt hätte, wäre ich wohl explodiert. So steckte ich dem Fahrer meine Unzufriedenheit auf unterschwellige Art und lobte lediglich die bald startende Konkurrenz. Er schnaubte angespannt und setzte mich brav am Flughafen ab.
Auch dieses Land verließ ich diesmal gern. Denn außerhalb der Resorts hat es nichts positives zu bieten - was traurig aber wahr ist. Durch die Abgeschiedenheit und ein eingeschränktes Bildungssystem ist es von Rückständigkeit, Unbildung und mangelndem Benehmen geprägt. Die Malediven sind einfach kleine Sandhaufen im indischen Ozean und er arabischen See, auf denen Fischer leben. Die Einheimischeninseln sind verdreckt und vermüllt, die Menschen arbeiten kaum. Auch auf den Resorts fällt auf, dass die arbeitenden Kollegen aus dem Ausland kommen: nicht nur aus Europa, auch aus Sri Lanka, Bangladesh, Indien, den Philippinen, Thailand, etc. doch sicher nicht aus dem eigenen Land. Malediver setzen dagegen ihre Priorität auf ein gut gestyltes Aussehen nach der neuesten Mode! Irgendwann hatte ich die Wartezeit hinter mich gebracht und checkte ein. Nur 5kg zu viel. Das war für Malaysian Airlines in Male kein Grund, mir zusätzliche Gebühren abzuziehen. Ja! Geschafft! Ich war sauber im Duty Free Bereich angekommen und bereit für Bali!!! Nur noch zwei Flugzeuge via Kuala Lumpur trennten mich von meinem neuesten und ersten Urlaubsziel auf der südlichen Erdhalbkugel.
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