Tuesday, February 21, 2017

Dominica nach 5 Monaten Aufenthalt - Ein Austausch gleicher Seelen

Zeit. Was ist Zeit? Zeit ist nicht real, wusste schon Einstein und wer weiß, wer noch. Zeit in Dominica ist mehr als im Überfluss vorhanden. Wo, wenn nicht hier, lernt der Ausländer besser Geduld? Dominica ist einfach da und ich als Einwanderin darf sie lernen, diese grüne Insel der Extreme. Sie kostet Nerven, viel Zeit und schmerzlich viel Geduld. Nichts ist selbstverständlich. Aussagen bedeuten nichts. Alles ist ständig im Fluss und nichts steht fest. Nichts scheint unter Kontrolle. Wie auch die Natur nicht kontrollierbar ist.

The Nature Island Dominica ist wie die Natur: stetig, jeden Moment im Wandel. So sind es auch ihre Bewohner. Kommunikation ist fließend und bedeutsam bedeutungslos. Stetigkeit und Festigkeit scheinen keine Existenzberechtigung zu haben - wie die Natur eben auch nie feststeht. Ist dieser Fluss der Grund, der mich auf die Insel geführt hat? Denn was Dominica mit uns macht, ist uns lehren, alle Erwartungen und Planungszwänge loszulassen und jeden Moment offen zu sein für Unerwartetes - einfach das Leben. Die Menschen nehmen die Dinge wie sie kommen und ich lerne, mein Bedürfnis nach Beständigkeit loszulassen. Obwohl ich das nie wollte. Doch die Natur hier lehrt es mich und ich muss mich beugen. Denn ich lebe hier. Es zeigt sich schon beim Busfahren. Den Fahrstil der Fahrer ändert niemand. Meine Wahl war die, ihn einfach fahren zu lassen und darauf zu vertrauen, dass ich auf dieser Fahrt nicht sterben werde. Inzwischen fahre ich einen eigenen Jeep und lebe immer noch.

Weitere Zeichen stellten sich im Lauf der vergangenen Monate ein: Ich hatte einige Lauferei, meine Arbeits- und Bleibegenehmigung zu erhalten. Dominica nimmt mich buchstäblich auseinander und ich lasse es aus einem mir unbekannten Grund - wohl durch meinen inneren Kompass - geschehen. Längst hätte ich ein einfacheres Leben wählen können. Z.B. in Mexico, wo sich viele meiner Freunde aufhalten und weniger Mühe haben als ich hier in einem Dritte-Welt-Land.

Doch etwas hält mich auf "meiner Insel". Eine feste Größe, von der ich immer dachte, dass es das Meer sei. Doch es erscheint mir noch viel mehr zu sein als das. Das Meer ist natürlich ein Muss für mein Zuhause. Doch es scheint, dass diese widerspenstige Insel mich hält, weil sie zu mir passt. Sie ist genauso dickköpfig, wie ich auch. Wie die Leute hier auch sind. Dominica fordert mich heraus und ich finde Mittel und Wege, diesen Hürden zu begegnen. Jeder sagt, wie schwer es hier ist. Doch andere Einwanderer haben auch ihren Platz hier gefunden. Mein Herz ist schwer in der Zwischenzeit und doch will ich Dominica auch in der nächsten Saison ihre Chance geben bzw. mir selbst auf ihr. Denn mir wird gesagt, dass es im zweiten Jahr leichter wird. Ich habe viel investiert in sie und bleibe daher auch auf meiner Spur hier. Was mein Herz auch weiterhin schwer macht, ist der Tot meines Katerbegleiters. Der kleine Marvin kam zu mir im November und gab mir viel Freude und ließ mich viel lachen. Er erfüllte mich mit dem Gefühl von Zuhause.

Doch nun ist er tot. Überfahren von einem ignoranten Autofahrer. Marvin begleitete mich nur für 3 Monate und war nicht einmal 5 Monate jung. Sein plötzlicher unerwarteter Tod brach mir das Herz und macht es seit letztem Dienstag schwer. Er war, wie ein Kind für mich, ein naher Freund, eine ähnliche Seele. Ich konnte ihn nicht schützen vor diesem Fahrer und hätte ihn nachts drinbehalten müssen. Doch er liebte seine Freiheit draußen zunehmend. Er war mir ähnlich und hatte sogar meine Augenfarbe. Er war sehr frech, verspielt, kämpferisch, voller Energie und Herzensfreude sowie voller Kraft und innerer Stärke und sehr widerspenstig. Ein großartiges Tier und die liebenswerteste Katzenseele überhaupt. Auch ihn darf ich loslassen lernen und hoffen, dass er mich in einem anderen Katzenkörper wieder findet.

Was kommt als nächstes, was ich loslassen soll? Nun, der tägliche Fluss wird es zeigen. Es ist wohl der beste Platz, um unabhängig leben zu lernen. Denn auch wenn alles zusammenbricht, wir haben hier immer Wasser und Nahrung direkt aus der Natur, die jeden von uns gut leben lässt. Auch wenn jemand alles verliert, kann er hier überleben.

Du kannst es so hinnehmen oder seinlassen. Jeder hat die Wahl. Ich lasse also auch das heimisch ökonomische Denken über Finanzenabsicherung, Preisvergleiche und beste Angebote los und schaue einfach, dass ich langfristig die richtige Wahl treffe, bzw. lasse eine innere Stimme mein Tun leiten. Dennoch mache ich diesen Deal trotzdem nicht, sondern lasse einen einheimischen Rückkehrer das Auto aus dem Zoll holen - wodurch wir locker 4000 US sparen....;-).

Dominica, Du bist ein schönes Miststück! Nein, die Menschen sind es mehr, als die Insel. Doch aus interkulturellen Studien wissen wir, dass Natur und Kultur Hand in Hand gehen. Und es gibt so einige Miststücke auf der Insel.... Trotzdem bleibt es schön hier!

Friday, December 09, 2016

DOMINICA - Wasser, Dschungel, Tropenklima - nach vielen Jahren endlich Zuhause!


Nach 8 Jahren in der Welt herumreisen und seit meiner Entdeckung dieser Insel hier in der westindischen Inselkette der Karibik, bin ich endlich zurückgekehrt nach Dominica. Meine Gewissheit, dass sie mein zuhause sein würde, bestätigt sich täglich, obwohl die ersten 2 Monate nicht nur fantastisch und superschön, sondern auch enttäuschend, hektisch, surreal und erschütternd waren. Nach allen Wegbereitungsanstrengungen ist es nun vollbracht: Ich habe die Bleibe- und Arbeitserlaubnis sowie mein eigenes Geschäft auf dieser atemberaubenden Insel eröffnet. apnea ME hat nun offiziell ein zuhause: Dominica - Soufriere, St. Mark, Dominica W.I. apnea ME bietet Interessierten Freitauchen, Entspannungstechniken und -anwendungen zur Tiefenentspannung, Coachung und psychologische Beratung für Freitaucher und andere, die an natürlichen Heilverfahren und Entspannungstechniken interessiert sind.

apnea ME ist ein von mir entwickeltes Konzept, das Teilnehmer entweder mittels Freitauchen und anverwandten Techniken, Tools und Anwendungen emotional erleichert und befreit oder gezielt die beim Freitauchen wahrgenommenen inneren Anspannungen thematisiert und die Ursachen findet und die Symptome auflöst. Gründe für unsere Anspannungen sind inneren Blockaden, alte Konflikte, verdrängte Emotionen, Traumata, Glaubenssätze, uvm. Dinge, die am Glücklichsein hindern, bringe ich mit meinen Klienten hier auf der Insel wieder in den Fluss. Dominica bietet großartige Konditionen sowohl für das Freitauchen also auch für meine Aquatisch therapeutische Arbeit, die in den Heißen Quellen oder dem Teil des Meeres stattfindet, dass durch die heißen Quellen zusätzlich erwärmt wird. Das Meer hier ist ohnehin sehr warm in der Soufriere Bucht, weil diese aus einem unbekannt tiefen Krater besteht, der keine Strömung aufweist und kaum Oberflächenbewegung kennt.

All das war mir vor 8 Jahren noch nicht klar, als ich vom Segelboot stieg und diese Insel betrat. Doch nun passt alles zusammen und die Dinge haben sich auch erwartungsgemäß toll entwickelt. Ich habe mit etwas lokaler Hilfe meine Arbeitserlaubnis und meine Businesslizenz erhalten und bin recht gut dort vernetzt, wo meine Zielgruppe sitzt. Diese sind abgesehen von Freittauchern und Angehende, Wasserliebhabern und Naturheilverfahrenliebhaber auch Luxusreisende, die zur Tiefenentspannung in der Natur auf Dominica verweilen. Solche Gäste lieben es, besondere Anwendungen zum Lösen ihrer aktuellen täglichen Belastungen zu lösen. Da Wasser das Hauptelement von Dominica ist, passt mein Konzept von AQUAntum Bliss (gesegnet durch Wasser) ausschließlich auf diese Insel. Dieser Fokus der Wassertherapie zur Gesundheitswiederherstellung, -verbesserung, Erkrankungsvorbeugung sowie emotionalen Erleichterung und Lebensfreiheit durch das Auflösen von Ängsten und anderen einengenden Energien und Mechanismen in unseren Körper- und Energiesystemen ist ein Spezialisierung von apnea ME und richtet sich nicht ausschließlich an Freitaucher, sondern an Alle, die sich durch dieses Heilverfahren angesprochen finden. Dazu mehr: www.aquantumbliss.com.

Inzwischen kann ich sagen: ich bin angekommen! Dominica ist mein Zuhause - schon lange gewesen - zu dem ich nun zurückgekehrt bin. Grandiose Steilwände im Meer mit buntem Korallenbewuchs und viel Leben rundherum im Unterwasserkrater erwarten mich jederzeit zum Morgenschnorcheln neben aller Arbeit zum Seele floaten lassen. Hier macht mir das Leben Spaß inmitten von freundlichen Menschen - mit Macken und Kanten - und skurrilen Erlebnissen sowie von schönen und nichtschönen Überraschungen. Zu den schönsten Überraschungen gehört natürlich die Liebe. Nicht nur mein Zuhause ist hier gefunden, sondern mit Glück auch der passende Lebenspartner sowie zwischendurch endlos viel Spaß mit meinem kleinen Kater Marvin!!! Alles hat sich wunderbar gefügt und sollte endlich so sein!

Für die, die eine Reise hierher unternehmen möchten, Ihr fliegt am besten über die USA von Europa kommend, um einige Euros zu sparen, und steigt z.B. in Miami, Puerto Rico, NY, Antigua, St. Martin etc. um, um dann mit dem kleinen Propellerflugzeug hierher zu fliegen. Von oben werden ihr bereits von der extremen Fülle des Dschungels in Staunen versetzt und mit Fassungslosigkeit belohnt. Dominica ist eine extreme Schönheit und passt gut zu mir. Keine Touristenmassen oder Ibiza-Partygänger verirren sich in dieses Naturparadies - zum Glück - sondern Naturliebhaber, Meeresanbeter, Neugierige, Abenteurer, Offgrid-Touristen, etc. Alternativen bietet diese Insel ausreichend und diverse Naturheilressourcen wie -anwender. Immer mehr unserer Art siedeln sich hier an, um anderen Ihre Verfahren zugute kommen zu lassen. Wie gesagt, es passt alles zusammen - diese Insel ist mein Platz und ich fühle mich bereits heimisch und nicht motiviert, je wieder wegzufliegen. DANKE DOMINICA for BEING MY HOME - Love you! <3 p="">

Tuesday, June 28, 2016

Kochende Lava und der höchste & größte Berg auf Erden!

Letzte Nacht war es soweit! Mit einer Freundin, ging ich auf eine Nachtexkursion zu aktiven Krater des Kilauea irgendwo in der Nähe des Mauna Loa im Hintergrund und des höchsten Bergs der Erde: Mauna Kea. Der Kilauea ist der aktivste Vulkan der Erde und Menschen kommen aus aller Welt, um seinen kochenden Krater zu sehen. Seit meinem letzten Besuch auf Hawai'i 2013 freute ich mich schon, mit besagter Freundin eine Lavatour zu machen. Daraus wurde ein fantastischer Vulkanbesuch in der letzten Nacht.

Wie verabredet verließen wir den Treffpunkt, nachdem wir ein kurzes Briefing erhielten und die Gasmasken probierten, in unserem Van Richtung Bergspitze. Der Hawai'ian Vulcanoe Nationalpark war unser Ziel.


Es war eine sternklare Nacht und wir gingen die Straße zwischen den Bäumen entlang. Diese wurden auf der Hügelspitze weniger und durch Buschwerk und steiniges Gelände ersetzt. Der Bewuchs nahm ab. Was ich jetzt sah, war schon fast surreal. Eine pastellorange schimmernde Wolke am Himmel, die offensichtlich die Farbe der brennenden Lava reflektierte. Einen Moment kam mir der Gedanke in den Sinn, ich sei in Hollywood. War ich aber nicht. Alles war real und wir marschierten weiter und sahen die Gaswolken bereits aus der Erde aufsteigen.

Trotz Vulkan vor uns lohnte es sich, uns auch einmal umzudrehen und den wunderschönen Aufgang des sichelförmigen Mondes zu betrachten. Wie schön die Natur uns letzte Nacht eine wahrhaft einzigartige Kulisse bereitet hat, ist kaum in Worte zu fassen. Eine Fotoserie des Mondaufgangs unter dem klaren Sternenhimmel musste nun erstmal sein.

Weiter ging es in Richtung Krater. Was eben noch so klein aussah, wurde immer höher und weiter! Die Straße war lang und ließ uns 30min stramm marschieren. Näher und näher vor uns stiegen die orangen Wolken auf und ich war aufgeregt wie hellwach vor Präsenz in dieser für mich extremen Situation. Noch nie war ich auch nur in der Nähe eines aktiven Kraters gewesen. Von Hawai'i ist bekannt, dass hier keine plötzlichen Explosionen passieren können, sondern dass langsames Fließen der Lava die Situation eher entspannt sein lässt. Durch stetige Aktivität und die Größe des Vulkans spukt er bei akutem Ausbruch Tonnen flüssiger Lava über die Insel, doch lässt den Berg nicht explodieren. Trotzdem wäre ein solcher Ausbruch unser Ende als Kraterbesucher, da selbst langsame Ausbrüche Gestein und Magma durch die Gegend schleudern. Doch wir hatten einen ruhige, wunderschöne Nacht auf dem Vulkan.

Als wir uns dem Krater bis auf 200m näherten, sollten wir die Gasmasken aufsetzen. Die Luft in der Nähe dieses Erdlochs ist so verdreckt, wie ein ganzer Staat Abgase produziert. Mir brannten die Augen. Dankbar für die Maske folgte ich unserem Guide, der uns ca. 60m vor dem Vulkan stoppte, um uns hinsichtlich des hawaiianischen Besuchsrituals einzuweihen. Nach lokaler Tradition hatte erst er sich vorzustellen und einen hawaiianischen Begrüßungschant zu singen sowie dem Vulkan den Grund für unseren und seinen Besuch zu nennen. Auch jeder von uns sollte Namen und Besuchsgrund nennen. Die Ureinwohner von Hawaii ehren damit den heiligen Vulkan, um ihm respektvoll zu begegnen und ihn so in Frieden zu halten. Gern folgten wir also dem Ritual und waren beeindruckt von dem Chant in hawaiianischer Sprache. Wunderschön!

Nach unserer Vorstellungsrunde setzten wir unseren Hike fort und erreichten den Rand des Kraters, während wir wie auf dem Mond über rauchendes Sandgestein wanderten. Überall waren Löcher im Boden zu sehen, aus denen die Gase entwichen. Ehrlich gesagt war ich schon etwas besorgt über das Risiko. Doch ich spürte keine Gefahr für uns kommen und genoss den Augenblick dieser besonderen Tour.

Langsam näherten wir uns dem Rand dieses ca. 1,5km weiten Lochs in der Erde. Es zeigte sich mit ihren fast schon gerade abgebrochenen Kanten, an denen die Erdkrusten und Gesteinsschichten sichtbar waren. Dann weiter unten offenbarte sich uns der eigentliche brodelnde Kessel von ca. 300m Durchmessern mit einem wunderschönen Muster aus Lichtlinen und aufspritzenden Lavawellen gegen die Felsenkanten des Kraters. Alles hörte sich wie die aufschäumende Gischt im Meer an, die gegen hohe Felsenkanten schlägt und zurückgerollte wird. Eine lebendige, sehr kraftvolle Bewegung von kochender Flüssigkeit und nicht weniger schön als das Meer selbst! Ein tiefer See aus brennender, glühender und tanzender, speiender Lava brannte sich in mein Gedächtnis ein.

So standen, saßen und fotografierten wir von der Kraterkante aus die speiende Flüssigkeit aus dem Erdinnern und verweilten fast meditativ und tief beeindruckt für bestimmt eine Stunde in Beobachtung dieses sagenhaften Naturereignisses. Es ist kaum mit Worten zu beschreiben, wie dieser Vulkan sich verhält und so hoffe ich, mit meinen Fotos ein besseres Bild schaffen zu können.

Irgendwann entschieden wir uns für den Rückweg und brachen auf. Einige ließen sich noch extrem nah am Abrund fotografieren und ich bekam leicht Panik, dass einer abstürzen könnte. Doch alles verlief gut.

Zurück auf der Straße in Richtung Parkausgang genossen wir den klaren Himmel mit seiner Milchstraße und einige fotografierten noch einmal den orangen Himmel. Alles in allem ein unvergessliches Erlebnis, dass noch einige Zeit bei mir nachwirkt. Erst Stück für Stück realisiere ich das Erlebnis und die Intensität.


Nach dem Goodbye mit den anderen fuhren wir zusammen zu unserem Treffpunkt zurück, und ich weiter nach Pahoa, um mich morgens um 5 bei leisem Sonnenaufgang in die Koje zu legen. Welch beeindruckende Nacht! Danke Kilauea, danke liebe Freundin!

Aloha!<3 br="">

Tuesday, June 21, 2016

Hawai'i die 2te – Insel der Transformationen


Delfine, Schildkröten, hochpeitschende, türkise Gischt an den schwarzen, scharfen Lavafelsen an Big Islands Südküsten sowie eine Menge Ruhe und Hippieathmosphäre prägen meine täglichen Erlebnisse in der Mitte des Pazifiks für knapp 7 Wochen!

Nach über einem Jahr nach meinem Belize-Aufenthalt bin ich wieder unterwegs und diesmal erneut in Hawaii nach 3 Jahren. Wieder auf Big Island, der größten Hawaiianischen Inseln, mache ich mit den letzten 3 Kursen zur Aquatherapeutin weiter, um mein Wissen darüber zu vergrößern und diese anwendungstechnisch abzurunden.

Seit Belize im Frühjahr 2015 durchlief ich eine wahre Transformation – von 0 auf 100 in wenigen Monaten – in Bezug auf meine persönliche Entwicklung und finanzielle Situation. Es wurde nur allzu deutlich, dass alles im Außen geschehene ist das, was wir im inneren sind und bisher waren. Nach meiner Belize-Krise – was ein Geschenk des Himmels war, als diese den Grundstein für meine Wandlung von Mangel in Fülle legte – startete ich über ein Jahr lang in Deutschland durch, sanierte mich komplett und ging mein Vorhaben an, meine Weiterbildung in Hawaii zu vervollständigen.
Was nun hier in Hawaii geschieht, ist außergewöhnlich bedeutend für mich und auch für die Menschen um mich herum. Als alle miteinander verbundene Wesen sind wir je des anderen Spiegels und damit gegenseitige Lehrer, die manchmal schmerzvoll, manchmal neugierig oder spaßig dem anderen und uns selbst aufzeigen, wo sie und wo wir im Moment stehen. Aha-Effekte, Projektionen, Überraschungen, Lerneffekte, Emotionen, Grenzen erkennen oder abstecken, Kommunikationsfeinjustierungen und viele Momente mehr sind lebhafte Verbündete auf dieser Reise.

Intensiv, hochfrequent und sensibel laufen die Tage dahin. So wunderbar, dass wir alle bewusst agieren und realisieren. So erkennen wir deutlich unsere Themen und sammeln bedeutsame Erfahrungen, um resultierend besser unsere Klienten begleiten zu können – mit noch mehr Hintergrund bei ihren Lebensthemen zu unterstützen.

Der Vulkan verbreitet eine starke Energie, sagen die Einwohner. Durch die Aktivität möglicherweise, die ständig flüssige Lava, kommt viel aus dem Innern des Erdkerns an die Oberfläche. Dies könnte den gleichen Effekt auf uns haben. Auch die schöne und extreme Landschaft der Insel an sich schafft sicher eine unterstützende und heilsame Wirkung und beschleunigt Heilungsprozesse.
Warum Hawaii, wurde ich In Deutschland oft gefragt. Meine Standardantwort war stets: Weil dort die Person lebt, die diese Kurse gibt, die ich für das Ausüben meiner Wasserbehandlungen brauche. Nicht mit jedem Menschen lassen sich die Hintergründe vertiefen, die diese Reise außerdem motivieren. Natürlich geht es stets um uns selbst und die Aufarbeitung unserer eigenen Themen, sobald wir uns mit Heilarbeit befassen und darin aktiv für andere werden. Hier öffnen sich ganze Tore in die eigenen Welten und lassen Barrieren einstürzen und Klarheit einkehren. Genau dies möchte ich auch meinen Klienten zugänglich machen und lerne die Technik und das Verbinden mit dieser Arbeit. Im Winter wird sie mein Leben auf der Insel Dominica bestimmen. Dies ist die für mich beste Insel für diese Heilarbeit im Wasser und in der Natur.

In Deutschland höre ich manchmal Urteile von Menschen über Heilarbeitende, Coaches, Psychologen, Schwestern, Therapeuten etc. dahingehend, in erster Linie sich selbst heilen zu wollen und so eher Schaden anzurichten. Auch wenn ich diese Sichtweise verstehe und anerkenne, unterstreiche ich hiermit deutlich, wie umgekehrt diese Einschätzung ist. Denn beiden Seiten – die Lösung persönlicher Themen auf Seiten des Anwenders und die auf Seiten des Empfängers gehören sogar zusammen.

Nur wenn ein Heilarbeitender seine Themen bewusst aufarbeitet und dies stets tut, ist er in der Lage, mit der erforderlichen Bewusstheit, tiefen Empathie, Aufmerksamkeit, Sensibilität und seinen Erfahrungen seines Weges seinem hilfeempfangenden Klienten wirklich auf dessen Weg begleiten zu können. Somit gehört seine Selbstheilung selbstverständlich zuallererst dazu! Ist er nicht klar und stabil mit sich, überträgt er diese Themen auf den Klienten. Ist er klar uns stabil, hat er trotzdem stets Übertragungs- und Gegenübertragungsmomente mit dem Klienten, weil es die Natur genauso vorsieht – dadurch, dass wir ALLE energetisch miteinander verbunden sind und uns immer aus bestimmten persönlichen Entwicklungsgründen begegnen. Trotzdem sind wir gute Begleiter für andere Menschen, sofern deren Themen bei uns schon aufgearbeitet sind bzw. wir nicht in Resonanz mit ihnen treten. Stark und innerlich stabil bieten wir so beste Hilfe und besten Schutz für den Menschen, der sich uns anvertraut.

Auch können wir als Helfende eine moralische Motivation in der Aufarbeitung unserer Barrieren sehen, um stets klar und professionell coachen, beraten oder therapieren zu können. Sogar für das erwachsene Bewegen in sozialen Umfeldern helfen diese Prozesse jedem weiter. Sie können wir als Friedensarbeit bezeichnen. Denn jede energetische Blockadenlösung überträgt sich in das Umfeld und zieht in die Welt.

So ist Hawaii auch dieses Mal für mich nicht nur eine Reise an einen wunderschönen, extremen Ort, sondern auch eine Reise in mein Ich. Dankbar durfte ich selbst bisher recht unmittelbar eine erstaunlich tiefe und doch sehr weiche wie schnelle Transformation durchlaufen.  Unterstützt durch die Zeichen der Natur mit Delfinbegegnungen und Meeresschildkröten-Sichtungen oder schönen Baumfrüchten in Herzform stehen die Zeichen diesmal für mich auf Heilung, Liebe, Wachsen und einfach nur glücklich Sein. Täglich steigt so der Grad meiner inneren Freiheit, Leichtigkeit und Lebensfreude – alle waren bereits vorher schon recht hoch – so dass ich mich für weitere Ebenen gern öffne.

Mein Reisen gibt mir nicht nur einzigartige weltweite Erlebnisse, sondern heilt, öffnet Horizonte – auch in andere Welten – und schafft Verstehen und Liebe für alles. Auch Klarheit kommt mehr und mehr, nachdem ich in einem Jahr Deutschland vieles auf meinem Bewusstsein on Hold geschoben hatte. Plötzlich an nur einem Nachmittag Schnorcheln schießt mir meine altbekannte Freude im Meer zu sein wieder voll ins Bewusstsein. Ich liebe es, Menschen ins Meer zu holen und ihnen diese Schönheit und Leichtigkeit zugänglich zu machen. Als Coach und angehende Therapeutin sowie auch als Tauchlehrerin und Freitauchlehrerin sehe ich hierin meine Bestimmung: das Wasser, das Meer und die tropische Natur für meine Heilarbeit unterstützend zu nutzen.  

Darüber erscheint in Kürze ein spezifischer Blog auf meiner Website marianneboehm.de sowie vertiefende Informationen über die aquatische Heilarbeit auf einer anderen speziellen Anwendungs-Website.

Hier möchte ich diese Thematik nur kurz mit den Reiseerlebnissen zusammen erwähnen, weil diese in mir zusammenwachsen und deutlich wird, aus welchen Gründen ich in den letzten 7 Jahren weltweit gereist bin. Trotzdem beschränke ich mich nach diesem Beitrag wieder auf die Reiseaspekte und erzähle gern über die lokalen Erlebnisse an meinen Traumzielen.
Für Deine Eindrücke von Hawaii von Deutschland aus füge ich dem Artikel einige Bilder bei. So kannst Du die Dinge auf Dich wirken lassen und überlegen, ob Du den Flug auf die andere Seite der Erde auch auf Dich nehmen willst. In Kürze also wieder mehr darüber, wie sich mir Hawaii an sich offenbart.

Aloha und alles Liebe,

Marianne

Saturday, June 13, 2015

Warum Belize zu meiner tiefsten Selbsterfahrung wurde

Lange habe ich hier nicht mehr gebloggt. Über ein halbes Jahr ist es her, dass ich mich ausschließlich mit mir und meinem Überleben befasst habe und keine Energie für das Bloggen mehr übrig hatte. Was in Belize so vielversprechend begonnen hatte, endete auch in Belize mit gefühlt einer großen Katastrophe. Was nach außen schien, als ob ich im Paradies Parties feiere bis zum Umfallen, war in Wirklichkeit gefühlt meine persönliche Hölle. Eine Hölle, die ich mir geschaffen habe. Heute weißt ich das und übernehme für alle meine Entscheidungen die Verantwortung. Die meines ganzen bisherigen Lebens hatten mich in Belize an die Grenze meiner Überlebensfähigkeit gebracht. Die Entscheidungen, die ich meist unbewusst in jedem Augenblick getroffen habe, zeigten mir nun auf der kleinen Insel Caye Caulker einen harten Spiegel vor.

Freedive & Sail Belize ist ein wunderbares Produkt und eine sehr schöne Idee. Denn das Riff bietet außergewöhnliche Formationen, Hunderte unentdeckte Blue Hole's und immer noch einen großen Fischreichtum, besonders beim Großfisch. Winter ist Bullenhai-Saison, Stachelrochen bevölkern stets die sandigen Grasflächen und Ammenhaie sollten auf die Belizeflagge als Nationaltier erscheinen. Kulturell ist Belize ersteinmal ein Traum. Die entspannte Rastasubkultur mit Raggae an allen Ecken versetzt Dich sofort in "Slow down mode", einen Modus, den wir in unserer Leistungsgesellschaft sehr gut vertragen können.

Auch die Freiheit, die diese Kultur ausstrahlt und lebt, ist ganz meins. Ein besonderes Plus, wofür ich erst einmal jeden Rastaman achte, ist seine echte Spiritualität. Er lebt seine Verbindung mit dem Universum und so mit jedem Menschen, Tier und jeglicher Energie - mit allem Leben um sich herum im Einklang. Natürlich hat nicht jeder diesen Status schon erreicht oder zielt auch nicht vollständig darauf ab. Doch grundsätzlich findest Du unter Rastas ein hohes Bewusstsein für das Leben, die Liebe und das Jetzt. Rastas bauen ihr Gemüse an, ernten es selbst, essen ital, verzichten auf tierische Kost, lesen täglich einen Absatz aus der Bibel und streben stets nach Frieden im Miteinander. Liebe gegenüber jedem ist die große Überschrift. Wen überrascht es demnach, dass jeder individuelle Tourist dort mit offenen Armen empfangen wird? Du fühlst Dich einfach sofort wohl im Land. Außergewöhnlich.

All das hatte ich auch erfahren und in mir kultiviert in den 9 Monaten, die ich innerhalb des letzten Jahres insgesamt in Belize gelebt habe. Wenn da nicht noch meine großen Schatten in mir zum Vorschein gekommen wären und mich schmerzlich an starke innere Blockaden, schädliche Glaubenssätze und verdrängte Erfahrungen herangeführt hätten.

Was passiert ist, ist der Zusammenbruch meines neuen "Freedive & Sail Belize" Projektes. Bis heute puzzle ich an jeder Ursache, die ich unbewusst herbeigeführt habe, um diesen Zusammenbruch zu erzeugen. Was erstmal widersprüchlich klingt. Doch wenn uns klar ist, dass alles, aber auch alles, was uns im Leben widerfährt, durch uns selbst geschaffen wurde, können wir uns konstruktiv unseren Schicksalsschlägen widmen, Ursachen finden und Blockaden auflösen, die diese erzeugt haben.

Freedive & Sail war im ersten Schritt eine Kooperation mit Rivero Sailing, ansässig in Rüsselsheim bei Frankfurt. Ein mayanische Skipper aus Belize, lebend mit deutscher Frau in Deutschland sein halbes Leben lang. Dies sind die Menschen, mit denen ich das Projekt aufzogen wollte. Weil mich meine Idee so begeistert hatte und ich für den Winter 2014 schon Touren anbieten wollte, machte ich vor über einem Jahr sofort ans Werk, die Touren auf den Plan zu rufen. Und es gelang!

Ich hatte relativ zeitnah bereits Anfragen, dann Buchungen und weitere Anfragen durchgehend. Dies bestätigte meine Idee als wunderbar in meinen Augen. Parallel überhörte ich die Warnungen meines Freundes auf Caye Caulker fast absichtlich. Ich wollte nichts negatives Hören. Heute weiß ich, dass ich genauer hinsehen werde für zukünftige Kooperationen. Worum es meinem Mann ging, war, mir die allgemein gefasste Meinung im kleinen Land Belize über den Skipper Javier zukommen zu lassen, die mich hätte vorsichtig werden lassen. Da die Menschen hierzulande nicht zur Übergriffigkeit neigen, entgegen der deutschen Kultur, forcierte er seine Bemühungen nicht. So blieb mir im Verborgenen, dass Javier in Belize allgemein als Angeber bekannt war, der gern jemand großes sein wollte, aber nicht viel hinter dieser Fassade zu bieten hatte. Dies weiß man in einigen Kreisen auf Caye Caulker und Belize City offenbar gut. Doch selbst das Wissen hätte mich nicht abgeschreckt, da ich Menschen mit Selbstüberschätzung oft in deutschen Büros getroffen habe und dies hierzulande ja sogar eine Überlebensstrategie in zahlreichen Managementpositionen ist.

In Belize jedoch ist dies - gerade unter Rastas - das Gegenteil von "humble". Doch Javier ist ein eingedeutschter Maya und hat nichts mit der Rastakultur gemein. So liegt ihm Bescheidenheit nicht wirklich im Blut. Aber auch damit habe ich kein Problem. Solange jemand seinen Job gut macht, kann er fast sein wie er will.

Ich wollte eine Tour erfolgreich fahren und damit der Welt zeigen, dass Belize eine Freitauchreise sehr wert ist und beste Alternative zu den sonst üblichen Plätzen in Asien. Die Tour im November klappte auch. So sah ich diese als erfolgreiche Probe an und freute mich auf Dezember. Was jedoch im November deutlich wurde, war, dass Javier und seine Frau Bianca nicht realisierten, dass auch ich mit der Tour Geld verdienen will. Immerhin ist es meine Idee und es sind meine Gäste. Dass hier ein Skipper meinen könnte, ich fahre ausschließlich aus Spaß an der Freude mit, lernte ich bitterlich. Die beiden gönnten mir kein Einkommen, wie ich hinterher feststellte.

Auf der Dezembertour fing am zweiten Tag der Motor an zu stottern und das Ruder brach zweimal. Angeblich alles Dinge, die nicht vorhersehbar waren. In der Marina erfuhr ich im März noch, dass die "Talismann", das Boot der Beiden, nie gewartet wurde und ausschließlich entweder ruhig lag oder rausfuhr. Kein Geld wurde in die Technik und das Funktionieren gesteckt. Also musste unser Törn nach 4 Tagen abgebrochen wurden, das Boot in die Marina gezogen werden und wir von Bord gehen. Nach der Reparatur sollten wir die Tour fortsetzen. Diese 3 Tage an Reparaturen, Skipperverhalten, Abschleppmanöver und Erlebnissen mit Bianca waren insgesamt haarsträubend.

Nachdem wir denn beinahe gekentert und gesunken waren, sah ich die Wahrheiten aufgereiht vor meinem Auge. Der Skipper konnte kaum segeln, es war deutlich seine Unkenntnis zu sehen, er hatte die Tour nur mit seinem Gewässer erfahrenen jüngeren Halbbruder fahren können, weil er sich als Seemann nicht auskennt. Der Halbbruder war der einzige an Bord mit Seemannswissen und kritisierte Javier täglich ununterbrochen außer Hörweite. Bianca wär so fröhlich an Bord wie eine beleidigte Leberwurst und hatte so gar kein Interesse am Segeln und an Wasser, worunter die Stimmung bei den Gästen litt. Sie war eher beim Verzehr der Vorräte zu sehen als irgendwo sonst. Dies lag wohl unter anderem an ihre offensichtlich erscheinenden Eheproblemen mit Javier und seiner Lust auf andere Frauen.

So gab es diverse gefährliche Situation, hervorgerufen durch die Verantwortungslosigkeit des Skippers oder aus seiner Unwissenheit wie meist merklichen Überheblichkeit heraus. Wir waren froh später, heil von Bord zurück nach Caye Caulker gekommen zu sein.
Dort erklärte er mir nach 2 Tagen, dass der Törn storniert werden müssen, da der Motor angeblich komplett kaputt war. Javier schien mir die gebuchte Tour nicht zu Ende fahren zu wollen. Er hatte schon im November geschluckt, dass er als Dienstleister nicht als einziger Geld mit der Tour verdienen sollte. Entspanntes Teilen und Win Win war ihm wohl noch fremd. Somit ging es also darum, dass alle Tourgelder erstattet werden mussten. Javier und Bianca verhielten sich wenig kooperativ und erstatteten meine Einkaufspreise, aber nicht die gesamten Tourgelder. So habe ich aus alles möglichen Quellen Geld aktiviert, was zum Teil mehrere Wochen andauerte, bis alle Buchungen zurückbezahlt waren.


Diese Zahlungen ruinierten meine Existenz finanziell mehr als ertragbar. Die größten Wochen unter Stress erlebte ich also seit dem 20. Dezember bis vor einigen Wochen - 5 Monate später noch durchgängig. Soviele Gelder konnte ich in meinem Business nie als Rücklagen aufgebaut haben. Doch wichtig war mir, dass die Teilnehmerinnen gut aus allem herauskamen. Und so war es auch.

Was Javier und Bianca angeht, muss ich darauf vertrauen, dass das Universum ihnen die Resonanz verschafft, die diese Situation bei ihnen erzeugt hat. Ein Recht auf einen Ausgleich scheine ich hier laut deutschen Anwälten nicht so eindeutig zu haben. Schon ist es real, doch nicht so einfach beim Gericht durchzusetzen. Das wussten die beiden genau, wie sie mehrfach zum Ausdruck brachten, was mich wiederum noch mehr glauben lässt, dass sie die Tour vorsätzlich sabotiert haben. Sie verschwanden auch innerhalb von 2 Tagen aus Belize und flogen heim.

Ein Aufhellen und somit eine Bestätigung für die Richtigkeit meines Weges waren meine Heilanwendungen im Wasser, die ich individuell Freitauchern und anderen Menschen zukommen lassen, die an ihren Blockaden, Traumata, emotionalen Barrieren, Symptomen und anderen Imbalancen arbeiten möchten. Hier durfte ich sehr schöne und Intensive Erfolge am Ende meines Belize - Aufenthaltes erleben. Hierfür bin ich dem Universum sehr dankbar, denn diese zeigen mir, dass ich auf meinem Weg bin.

Meine Lehre aus dem katastrophalen Verlauf des Törns allerdings war, nun endlich auf meine finanzielle Situation zu achten und nach Ursachen für diese und andere ähnlich misslungene Situationen zu suchen. Dazu hatte ich auch viel Gelegenheit, denn in Belize war ich an meinem existenziellen Ende angelangt, wurde durch meinen Freund gestützt, der mir ein Platz zum Leben, die nötigen Mittel zum Leben und emotionale Zuwendung zur Verfügung stellte. In einem solchen Loch zog ich erstmal nicht viel positives in mein Leben. Ohne die Spiritualität meines Rastaman's weiß ich nicht, ob ich es geschafft hätte dort. Ich bin ihm von Herzen dankbar für mein Überleben.

Und da bin ich immer noch. Im Überlebensmodus. Nur langsam erhole ich mich von dieser Niederlage - oder sollte ich sagen: wichtige Selbsterfahrung?-, die mich ins Mark getroffen hatte. Bis heute ziehe ich keine erfolgreichen Projekte an, doch erkenne mehr und mehr den Überfluss und die täglichen Geschenke des Lebens an. Dies ist die wahre Fülle des Lebens: Gesundheit, Freude, Liebe, Sonne, Natur, Menschen, Frieden, und so vieles mehr. Mit diesem Lernen gehe ich zurück ins Leben und werde wieder erfolgreiche Projekte aufstellen. Dafür schaut immer gern auf www.apnea-me.com.

Auch meine Coaching-Aktivität für Menschen auf ihrem Weg der Selbstfindung schärft sich für mich mehr und mehr und zeigt sich als sehr richtig für mich an. Ich möchte meine Erfahrungen, durch viele Krisen gegangen zu sein und sie gemeistert zu haben, mit Ressourcen, der Hilfe von Familie und Freunden, sowie durch die Erweiterung der eigenen Sichtweise an Andere weitergeben und danke an dieser Stelle meinen Eltern, meinem Bruder, meinen nahen Freunden und auch Bekannten für zahlreiche Hinweise und finanzielle Unterstützung sowie Übernachtungsplätze und ihre emotionale liebevolle Unterstützung.

Wer mich etwas fragen möchte, ist herzlich eingeladen, dies via email zu tun: marianneglobal@gmail.com.