Thursday, October 10, 2013

Und 2x grüßt das Murmeltier in Playa del Carmen....

Ob es besser oder schlechter ist, gewisse Orte zweimal im Leben zu besuchen, ergibt sich aus jedermanns persönlichen Erfahrungen. Ich könnte jetzt pros und kontras für beide Sichtweisen aufzählen, was mir müßig erscheint. Fakt ist, dass mir in Playa wiederholt materieller Wert abhanden gekommen ist, nachdem mir auch beim Leben menschlicher Werte Personen hier abhanden gekommen sind. Nicht dass sie verschwunden wären. Ich habe sie aus meinem Leben gehen lassen, nachdem ich nach weniger als 2 Jahren Abstand seit meines letzen Playaaufenthaltes festgestellt habe, dass sie so gar nicht zu mir gehören. Aus der Perspektive heraus macht es für mich Sinn, Orte zweimal zu besuchen. Ich habe schlicht festgestellt, dass ich mich entwicklungstechnisch sehr weit von ihnen hier entfernt habe und glücklicherweise auch die mir nahen Menschen hier besser identifizieren können. Es hat sich sozusagen eine Trennung der Spreu vom Weizen vollzogen.Was weniger schön ist, ist die Erfahrung, dass ich wieder beklaut wurde. Und das ohne einen blassen Schimmer zu haben. Vor 2 Jahren war es mein Handy. Dieses Mal die Reisegeldbörse mit Bargeld und einer Kreditkarte. Es gibt schlimmeres. Aber was soll mir das sagen beim zweiten Besuch in Playa? Es wohl in die Richtung, das zuviel entspannter Lifestyle zur Unvorsichtigkeit verleitet, die dann einfach mal bestraft wird. Wertgegenstände sind hier einfach am Körper zu tragen und nicht in halboffenen Taschen. Ich denke, das kann ich mir nun endlich merken.Eine weitere Lektion, die ich das zweite Mal in Playa lernen durfte, ist, dass ich meine Wohnsituation nicht mit jemanden teilen sollte, den/die ich kaum kenne. Selbst hatte ich bisher nie Probleme mit anderen Raum zu teilen oder Aktivitäten. Doch selbst hole ich mir anscheinend wohlselektiert den blanken Zickenterror ins Haus. Auch das passierte mir schon beim ersten Mal Playa. Nun sitze ich knappe 3 Wochen mit Snobismus in reinster Form und tief verkrustetem Frust at a glance in einer Person in einem Apartment, das ich mir selbst nie gemietet hätte. Das sagt mir bereits einiges. Leider war es quasi unmöglich ein local apartment zum local Preis für 1 Monat zu bekommen. Daher erschien mir diese luxoriöse Teillösung 50/50 als einzig möglich und demnach sinnvoll. Hätte ich gewusst, dass ich mit dem kleinen Teufel deale, hätte ich Sofahopping geplant. Und wieder habe ich mit einer Diva arrangiert, die sich nach Ankunft als arrogante Ignorantin gegenüber allem Abweichenden von "zuhause" erwiesen hat und ich frage mich, warum solche Menschen reisen?! Noch mehr allerdings, warum diese Menschen immer (nur 2x bisher) in meinen Reisezuhausen landen...?! Reisen bildet eben in vielerlei Hinsicht.....  

Friday, October 04, 2013

Retorno a Mexico o Blablablaya


Dass Playa nicht für ganz Mexiko steht - ein riesiges Land mit vielfältigen An- und Aussichten - spricht für dieses Land. Playa gleicht einer Spielwiese für rein monetär Orientierte, denen das Wort nicht viel wert ist. Vor 20 Jahren war dieser Ort bestimmt ein schöner besonderer. Die weiße Strandküste von Cancun bis Honduras sucht bestimmt seines gleichen. Der Strand ist noch da. Wen er jedoch anzieht, wirkt nicht besonders anziehend auf mich. Natürlich müssen in diesem wachsendem Touristengebiet all Diejenigen arbeiten, die zum Teil andernorts gesucht wird, denen Delphinarien mit dem schrecklichen Leiden der Delfine egal sind, die mit wenig Pesos im Monat ohne Probleme in einem verdreckten Betonkästchen leben kann, denen Würde entweder unbekannt oder ebenfalls unwichtig ist oder solche, die irgendwie von einem entspannteren Leben in der Wärme träumen und sich bequem werdend für schlechte Löhne von denen ausbeuten lassen, die sich in Playacar eine Villa bauen und keinen Peso auf das u.a. Delfinleiden geben. Traurigerweise leben auch noch viele hier, die sich dessen voll bewusst sind, aber hier hängengeblieben sind, weil sie keine Alternative wissen und/oder sich nie Geld für die Weiterreise ansparen konnten. Alles in Allem stellt sich mir bei sämtlichen Fällen immer wieder die Frage nach der Würde, der Würde gegenüber sich selbst und somit auch nach dem Verantwortungsbewusstsein für andere und die eigene und globale Umwelt....

Für mich wird es das letzte Mal sein, dass ich hierhergekommen bin. Das Playa, das ich vor 1,5 Jahren verlassen hatte, verfügte zumindest in unserem Kreis, noch über Menschen. Einige davon sind glücklicherweise noch hier und leben auch noch Verbindlichkeit und so etwas wie Freundschaft. Sicher war es hier damals schon genauso, nur habe ich es noch nicht so stark wahrgenommen wie dieses Mal. Da ich nun weiß, dass mich nichts mehr hierher lockt - mal abgesehen von den Cenoten - kann ich meine verbleibenden 3,5 Wochen unterwegs entsprechend zielgerichtet gestalten. So oft wie möglich nehme ich das Cenotentauchen zu Freundschaftskonditionen mit mir noch verbundenen Höhlen-Guides mit, auch den Strand von Tulum sollte man noch so oft besuchen wie möglich - gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Winter in Norddeutschland - und vielleicht die eine oder andere Dschungeltour durch Mayagebiet sowie noch die eine oder andere Ruine der Mayas, die es zu besichtigen gibt.

Wenn ich allein unterwegs wäre und mir nicht das Apartment teilen würde, wäre ich jetzt spontan nach Cuba weitergereist. Ärgerlich, dass ich es diesmal schon wieder nicht mache, obwohl ich im Nachbarland sitze. Doch wie heißt es so schön: Liebe das Hier und Jetzt. Genau, etwas aus dem Ort hier machen, ist auch eine schöne Übung. Gut dass Playa kein idealer Ort zum Freitauchen ist. Dagegen ist es fest in den Händen von unverständigen Tauchläden, die soviel Geld wie möglich aus den Touristen pressen und unglaublich überteuerte Preise für unglaublich schlechtes Tauchen verlangen. Wir fragen uns immer, wieso Menschen für so etwas Geld bezahlen!! Am besten ist es immer, wenn die Tauchshops zur ersten Riffebene fahren, die nur 2 min vom Strand entfernt ist und "Tauchplätze" auf 8m bietet, auf denen fast nichts mehr zu sehen ist. die zweite und dritte Riffebenen bietet viel mehr und liegt bei 18 und 30 sowie dann tiefer bis 40m. Doch dies erfordert eine Bootstour von 5min und kostet mehr Benzin, was für den Tauchshop weniger Gewinn bedeutet. Also machen sie den Tauchern glauben, dass das, was sie dort zu sehen bekommen haben, ganz großartig war und ist. Ebenso geldgierige Tauchlehrer finden sich in Playa zu Hauf, die dieses falsche Spiel unterstützen.

Dennoch ist es ja nicht nur schlecht hier, sondern lediglich durch "money making like hell, whatever comes" geprägt. Eine Tendenz, die nun ja auch verstärkt für das Absterben der weltweiten Riffe sorgt, wie jüngst in einem detaillierten Wissenschaftsbericht - durch den Spiegel veröffentlicht - erläutert wurde. Was können wir tun? Jeder kann für sich seinen Beitrag leisten und dabei Vorbild für die Folgenden sein. Dafür braucht es jedoch Menschen, die sich mit dieser Natur verbunden fühlen und verstehen, dass ihr Sterben auch unser Ende bedeutet. Aber soweit denkt man im sonnigen Playa nicht und kurbelt die Geldmühle immer schneller. Ich für meinen Teil ändere meinen Weg bereits und lehre auf verschiedenen Ebenen. Dass es hier nicht der ideale Ort ist, um wasserheilendes Coaching anzubieten, wusste ich schon. Doch mehr Interesse für das Freitauchen hätte ich mir gewünscht bzw. mehr Offenheit dafür den ausgetretenen Trampelpfad des Geldverdienens zu verlassen und einfach etwas neues zu probieren - weil es persönlich bereichernd wäre. Viel "Ja"s habe ich gehört. Doch auf Worte folgen hier meist keine Taten - bis auf einzelne Ausnahmen - und ich nenne Playa del Carmen jetzt "Blablablaya". Definitiv ist es kein Ort, an dem ich leben würde wollen.

Wednesday, September 25, 2013

Wieder unterwegs!


Hawaii war kurz. 12 Tage auf Big Island, die An- und Abreisetage inbegriffen, haben schöne Erinnerungen in Bezug auf bisher nicht dagewesenes Land hinterlassen. Dankbar habe ich die Weite, Schöneheit und unerwartete einzigartige Vielfalt Hawai'i's Big Island in ihrem Osten erfahren dürfen. Neben der Mächtigkeit und gleichzeitig auffallenden Ruhe ausstrahlenden sich endlos erstreckenden Vulkane überraschten mich die üppigsten fantasieartigen Regenwald abschnitte z.B. im Mangrove Wald. Schon vorher beim Durchfahren der Landstraßen fühlte ich mich in Avatar versetzt. Doch hier wollte ich gar nicht mehr raus. Soviel Leben, Energie, Freude, Schönheit, Vernetztheit, Dasein, Glück darüber noch da sein zu dürfen, Üppigkeit, Selbstverständlichkeit und wieder...tiefstes Leben an einem Ort, auf einem Gebiet mitten im Pazifik hatte ich woanders noch nicht gesehen. Diese Mischwälder sind etwas besonderes. Sie bedeuten etwas.

In diesem Waldstück, das nahe der zerklüfteten Ostküste liegt, stehen tatsächlich Grundstücke zum Verkauf. Einen schöneren Platz zum Verweilen fiel mir dort erst einmal nicht ein. Nach Preisen habe ich erst gar nicht gefragt. Es genügt zu wissen, dass ein solcher Ort heute noch existiert. Als ob dieses Erlebnis nicht zu toppen wäre, entdeckte ich weiter im Norden das wahre Paradies. Eine Schlucht, in der sich ein grünstes Tal mit ebenfalls wenigen vereinzelten Holzhäusern erstreckte, die sich endlose Hektare Land derart teilten, dass es mindestens 20min zu Fuß bis zum Nachbar reichte. Diese lange schmale Schlucht beherbergte das "Tal der Könige" (Fotos im Beitrag vorher) und mündete mit einer Süßwasserader über einen schwarzen Strand in den rauen, strömungsgeprägten Pazifik. Kein Krümel Abfall oder Missachtung war auch hier zu finden. Reine respektierte Natur, in der die Bewohner im Einklang mit ihrem Umfeld wohnten. 
Auch dieser Ort mit seine 2 majestätischen Wasserfällen am Beginn der sich öffnenden Schlucht hat sich in mein Gedächtnis gebrannt. Die Menschen in der Umgebung schützen diese Gegend und die Insel überhaupt. Überall dort, wo kaum Tourismus zu verzeichnen war, sah ich saubere Landschaften, Städtchen und Dörfer, wie wir sie sonst nur aus der Schweiz kennen. Außerdem sind diese üppigen Ecken in erster Linie von Naturliebhabern, Althippies, wenigen Familien oder Ferienpendlern vom Festland geprägt. Nichts erinnerte dort an Disney, SeaWorld oder Massentourismus. Hinzu kommt, dass die Big Island Hawaianer stets vor Augen haben, dass sich ihre Insel immerzu verändert. Lava fließt mit wenigen Unterbrechungen von Tagen, Wochen, Monaten oder einem Jahr aus den Erdspalten und bedeckt die Insel immer auf's Neue mit einer frischen Oberfläche. An manchen "Lava-Flow"-Bereichen sieht es aus, als ob die Erde erst gestern abgekühlt wäre, wenn da nicht schon wieder das frische Grün wäre, dass sich durch die Lavabrocken hindurch in Richtung Himmel erstreckt.

Zweimal an Steilküstenabschnitten angehalten und einen Blick ins blaue Meer geworfen - und dabei drei Meeresschildkröten beachtlicher Größe entdeckt. Das überzeugte mich umso mehr, auf der bekannten Taucherwestküste einige Tauchgänge zu wagen. Leider landete ich durch einen Tipp in einem recht kommerziellen Tauchshop, der sehr gut organisiert war, jedoch von Unterwassertouren und anspruchsvollen Tauchgästen weniger zu verstehen schien. Die Mantanightdives bei Flutlichtinstallationen im und über Wasser hatten sogar ihre Kreise bis Mexico gedreht, wovon ich erst hier in Playa nach meiner Ankunft erfuhr. Diese Erfahrung mit Jack's Diving Locker ist aus dem Grund des aus meiner Sich Unterwasserwelt-Respekt-vermissenden Tauchbusinessstil ein echtes Minus meiner Tour gewesen und ich würde erneut besser recherchieren, um naturverbundende Taucher zu finden. Gut sind sie allemal in ihrer Organisation des Ablaufs. Doch vom Besonderen sind sie leider weit entfernt, wie gefühlt 95% der heutigen Divecenter auch agieren. Doch blaues Flutlicht unter Wasser als Mittel, um Mantas anzulocken, war wir bis dato neu. Entsprechend Feedback habe ich auf Aufforderung hin gegeben. Nach solchen Erlebnissen verliere ich vermehrt die Lust am Tauchen.

An meinem letzten Tag fuhr ich zwischen den beiden Vulkanen Mouna Kea und Mouna Lua durch auf die Ostseite zurück, um morgens meinen Flug nach Honolulu, dann nach L.A., dann nach Miami und dann nach Cancun zu erreichen. Diesem Ritt gingen fantastische Impressionen von Wüste, Sandsturm, Bergansichten, Kratereinblicke, Unterschiede von über 2000 Höhenmetern, Dschungelpisten und eine Übernachtung im Auto am Stadtstrand Hilos voraus. Hilo ist so wenig bereist, dass es so gut wie keine Hotels gibt - gesehen habe ich zwei Lodges, die aber ab 22 Uhr geschlossen sind. So entschloss ich mich, das Auto von 23 Uhr bis 5:30 am Strand zu parken und hoffte, dass mich sowohl die örtliche Polizei als auch der eine oder andere schräge Nachtschwärmer in Ruhe lies. Immerhin funktionierte die Zentralverriegelung des schwarzen Jettas und ich fand einige Stunden ungestörten Schlaf.

Die fehlende Tiefe dieses Schlafes bekam ich während der folgenden 15 Stunden Flug, Warten auf Flughäfen, Bus- und Taxifahrten mit 60kg Gepäck zu spüren. In Playa del Carmen angekommen, schleppten Lisa und ich nur noch alles in ihr Studio, wo ich meine Instruktionen für die kommenden 10 Tage erwartete, die weitestgehend ihre Katze betrafen, die es am Leben zu erhalten galt. Einige Stunden nachmittags und einen wachen Abend sowie ein ausgeschlafener Morgenmittag waren fast alles, was mir zur Zeiteingliederung in Mexico mit 5h Zeitvorsprung fehlten. Alles gut, ich bin wieder auf bekanntem Terrain und freue mich auf einige Wiedersehen aus der "guten alten Zeit" von vor 2-1,5 Jahren.

Sunday, September 15, 2013

"The land is the Chief, man is the servant"

Viel gibt es nicht zu sagen dazu. Lediglich ein Gefühl kann ich wiedergeben. Das, welches mit überkam, als ich das Tal zum ersten Mal überblicken durfte sowie den Sog, der mich dazu bewegte, eine Meile in Gummi-Flipflops bei 25% Abwärtsneigung die Straße herunterzulaufen sowie meine Begeisterung die mich unten überwältigte, als ich dieses Paradies betreten durfte: Das Tal der Könige! Es existiert auch hier in Hawaii. Eine einzigartige Schönheit, Reinheit und Ursprünglichkeit sowie Perfektion der Kunst in der Natur erfüllten mein Herz an diesem Ort und meine Seele fühlte sich zuhause! In diesem Tal ließe ich mich gern von einem Tsunami überrollen - denn es ist perfekt!





Monday, September 09, 2013

Mitten im Pazifik - angekommen in Hawaii



Nach ca. 35 Stunden Anreisezeit, die 10 h Wartezeit auf dem Flughafen von Honolulu, Oahu, beinhaltete, erreichte ich "mein Haus" auf Hawaii und wollte eigentlich nichts wie schlafen. Unterwegs war dies ein Luxusgut geworden. Nach einem endlos erscheinenden Flug durch den Tag - wir flogen ja stets mit der Zeit - und 1-5 Kurznickerchen auf der harten Steinmauer der Flughafenaußeneingangsanlage durfte ich den letzten Zubringer von Oahu nach Big Island besteigen und mir die Inselgruppe aus ca. 7000m Höhe ansehen. Die über 4000m hohen Vulkanberge ließen einen spektakulären Blick auf ihre begrünten Hänge mit tiefen durch Wasserfällen geteilten Schluchten zu. Diese sind genau die Bilder, die wohl jeder von Hawaii schon einmal gesehen hat. Aus der Nähe können Besucher die Hänge oft lediglich aus dem Helikopter bewundern, da keine fußläufigen Zugänge vorhanden sind. Also versuchte ich schon einmal so viele schöne Bilder wie möglich aus der fernen Höhe zu ergattern.

Hilo, Big Island. Auf der grünen Ostseite der Insel sollte mich nach einiger Zeit Lilia am Flughafen abholen und in mein Haus bringen. Glück würde ich diesen Umstand schon nennen, dass eine Ihrer Freundinnen während ihrer Abwesenheit ihr Zuhause zur Verfügung stellte und ausgerechnet ich dort einziehen durfte. Ich freute mich schon auf eine Dusche und das Bett. Bis dahin sollte es allerdings noch einige Stunden dauern, so dass ich am Ende von Haus zu Haus 40h zurückgelegt haben würde.



Hilo Airport: Ich wartete über 2h, bis Lilia - ich erinnere mich, nichts und auch keine Pünktlichkeit zu erwarten - nachdem sie maximal 1,5h nach meiner Landung erschienen sein sollte, mich tatsächlich am Flughafen aufgabelte und mit ihrem Auto in mein neues hawaiianisches Heim fuhr. In einem Kitschroman würde ich sagen, ich war entzückt. Ein im gesicherten Strandwohngebiet und mit grünem Dschungel und Garten umrahmtes Holzhaus mit Terrasse und Außenbadewanne empfing mich einsam in der grünen Ruhe. Nur laut zwitschernde, singende, gellende, rufende, gackernde, gurgelnde Vögel waren meine hörbaren Nachbarn. Menschen gab es nach den Nachbarhäusern zu beurteilen schon auch.

Zu hören war von ihnen allerdings nichts. Die Fahrt hierher glich bereits einem Erlebnis besonderer Art. Wie im Wald von Pandora in "Avatar" sind die Straßen mit riesigen Bäumen mit unglaublich großen Baumkronen gesäumt und vermischt mit ebenso stattlichen berankten Stammgewächsen, die sich endlos in den blauen Himmel zu recken scheinen. Ich wurde durch einen realen Fantasiewald gefahren. Hawaii ist außerdem berühmt für weltweiten Blumenexport. Auch solche waren hin und wieder am Wegesrand zu sehen.

Energietisch ganz besonders

Schon am Flughafen nahm ich erfreut die Entspanntheit, gutes in der Luft und eine aufrichtige Freundlichkeit und Wärme der Menschen auf Big Island wahr. Jetzt nach 2 Tagen erfreue ich mich weiterhin an der Menschlichkeit, die mir unterwegs immer wieder begegnet und hier besonders deutlich wird. Anstatt Regularien erlebe ich eine "Leben- und-leben-lassen-Atmosphäre" und darf endlich wieder frei aufatmen und einfach herumfahren, sitzen, stehen, schauen, weitergehen und sein, wie ich bin. Niemand macht einen Spruch oder beurteilt. Besonders hier im Osten Bis Islands scheint die Liebe der Menschen in der Atmosphäre zu leben. Älter gewordene Hippies haben sich vor Jahren offensichtlich an der rauchen Küste niedergelassen und cruisen auch heute noch um die Insel.

Heute nach dem Kurs habe ich buchstäblich diese endlose Urkraft dieser riesigen Bäume aufgetankt und vor allem die Ruhe einer durch Grün, Lava, und reiner Natur geprägten Landschaft in mich aufgesogen. Eine Atmosphäre die sich nur gesund anfühlt. Gesundheit, Freiheit und ohne Ballast. Hawaii - ein energetisch ganz besonderer Platz auf unserer Erde, den seine Einwohner zu schützen wissen. Die Ostinsel ist geprägt von üppigen Mischwäldern, deren Vielfalt seinesgleichen wohl kaum woanders findet. Eine Mixtour aus Tropen, gemäßigtem Klimabewuchs, Baumbestand, den es wohl sonst nur in Kalifornien und West Amerika gibt - eine Vegetation, die einfach so viel Fülle und Vollständigkeit ausstrahlt und dabei so kraftvoll durch die Lavakrusten bricht, als ob sie uns sagen will "jetzt erst recht besonders schön"!

Big Island bietet eine einzigartige Natur - keine Frage. Außerdem hält diese Insel sogar die Weite bereit, die Besucher von den USA erwarten mögen. Selbst hier erreicht mich das Gefühl von Endlosfreiheit bereits durch lange Geradeausstraßen ohne Schnickschnack und Verkaufsständen, wie ich sie aus Vorderasien, teilweise der Karibik und asiatischen Regionen allgemein kenne. Kein Kaufrausch, kein Geldmachen wollen keinerlei Druck lässt diese Insel verspüren. Sie hält das bereit, was nötig ist und lehnt sich ansonsten verschlafen mit einem melancholisch weisen Blick auf das Meer zurück und lässt ihre Bewohner sein.

Wednesday, July 10, 2013

Sinnvoll reisen - dann ist kein Weg zu weit...

Nachdem ich mich auf den Malediven von der Reisetauchlehrerei verabschiedet habe, sind nun alle Weichen gestellt für ein sinnvolles Reisen verbunden mit Selbstverwirklichung und Selbstentwicklung. Als PADI Tauchlehrerin hatte es mich zu nichts geführt - außer zu der Erkenntnis, dass ich das nicht für immer machen wollte, weil es mir ziellos und damit sinnlos erschien, immer wieder auf anderen Basen anzuheuern, um die gleiche Tätigkeit und ähnliche Erlebnisse zu haben. Persönlich hat es mir eine Menge wichtiger Erfahrungen und viele schöne Kontakte eingebracht. Doch ein berufliches Fortkommen, was für mich gleichgesetzt mit einem persönlichen Fortkommen ist, war dabei nie in Sicht.

Zum Glück hatte mein Maledivenaufenthalt einen tieferen Sinn neben der o.a. Erkenntnis. Ich durfte meine Berufung erkennen und plötzlich den Sinn meiner letzten Reisejahre sowie den meines Lebenslaufes. Die lange Reise zu mir Selbst hatte mir in letzter Instanz das Freitauchen vervollständigend ermöglicht und mir den Blick in mein eigenes Ich ermöglicht. Auf Soneva Fushi bekam ich ausgerechnet die Schüler, die mir glücklicherweise vor Augen geführt haben, was ich wirklich tun möchte. Menschen, die sich herausfordern wollten, die sich persönlich verändern wollten, die bewusst etwas für sich tun wollten und den Gedanken des Freitauchens bereits in den Zellen gespeichert hatten - bereicherten meinen Aufenthalt auf der Insel für immer. Aus diesen großartigen Erlebnissen hatte ich fortan meine Idee entwickelt und führe diese derzeit und im nächsten Reiseschritt zur Vervollständigung. Das Freitauchen soll mir von nun an als Basis für ein Berufungskonzept dienen, dass Gesundheitsbewusstsein und mentale Entspannung erzeugt, die kombiniert den Kursteilnehmer oder Workshopteilnehmer oder auch Coaching-Klienten zu mehr Lebensqualität und einem erfolgreicheren Auftreten und positiver Kommunikation verhelfen wird.



Hawaii in wenigen Wochen!

Aus diesem wunderbaren Grund mache ich in Deutschland eine Fernweiterbildung und werde nun auch meine nächste Reisetätigkeit darauf aufbauen. Um das Element Wasser noch intensiver für mein Gesundheitscoaching nutzen zu können und damit die Heilkraft des Wassers in den Mittelpunkt zu stellen, werde ich im September zu einer Heilerin fliegen, die mentale Barrieren und Blockaden im Wasser auflöst und ihre Klienten psychologisch auffängt. Menschen mit Angst vor Wasser, mit gesundheitlichen Einschränkungen durch Traumata oder andere Hürden sind ihre Klienten. Diese Arbeit ist die perfekte Basis auch für meine Wasserarbeit und daher der beste und sinnvollste Grund, den langen und etwas kostenintensiveren Weg nach Hawaii anzutreten. Knapp 2 Wochen im September darf ich das Glück erfahren, auf Big Island die üppige Natur mit ihren Vulkanen, Dschungelgebieten, weißen und schwarzen Stränden sowie dem wunderschönen Meer mit allen Meeressäugern und vielfältigen Lebewesen kennenzulernen. Mit Lilia, der Heilerin, ist alles beskypt und der Flug auch schon gebucht. Ich freue mich riesig auf diesen Höhepunkt zu meinem Geburtstag!

Mexico - come back!

Gleich im Anschluss, wenn ich überhaupt von Hawaii wegfahren will, geht es weiter nach Mexico, Cancun, Playa del Carmen, wo ich plane, Freitauchkurse im Rahmen eines Gerätetauchlehrerkurses zu geben. Mein Partner für diese Aktion ist selbst begeistert und wir Kursteilnehmer sein. Mit den neuesten Wasserheiterkenntnissen im Gepäck werde ich dann bereits meinen Schülern mit einem erweiterten Wissens-, Erfahrungs- und auch persönlichen Kommunikationshintergrund begegnen können. Anwenden werden wir es in den heiligen Cenoten von Yucatan sowie im blauen Meer von Cozumel. Auch darauf freue ich mich riesig. Und weil es nicht genug des Guten zu sein scheint, besucht mich eine österreichische Freitauchfreundin in Playa, um ihren 3wöchigen Urlaub dort zu verbringen. Somit teilen wir uns ein Apartment, gehen tauchen und genießen mexikanische Fröhlichkeit und die Leichtigkeit des Seins in der heißen Oktobersonne des karibischen Meeres. Bereits jetzt beginne ich mir bewusst zu werden, dass die Zeit bis dahin kürzer wird und ich langsam in mein Reisefieber gerate! Wunderbar ist es zu wissen, dass diese Reisen mich persönlich direkt weiterbringen werden und ich diese auf meiner neuen - demnächst fertigzustellenden - Website als solche darstellen werde können.

Hallo tropische Meere, ich bin wieder da und bald zurück in meinem Ursprungselement. Hallo Hawaii, endlich darf ich das Ziel anfliegen, dass schon ein Leben lang auf dem Reiseplan stand. Und hallo Playa und Playa-Freunde, endlich kann ich mein Versprechen der Rückkehr einlösen und Euch wiedertreffen und auch diesen einzigartigen weißen Endlosstrand wieder barfuss abwandern.....

Wednesday, March 20, 2013

Hello Male! India? No. Goodbye Male, goodbye travelling

Abruptes Ende heißt nicht gleich Abbruch

Es war eine lange Reise in vielerlei Hinsicht. Und mit dem heutigen Tag - dem 20. März 2013 - endet sie. Entgegen meiner ursprünglichen Planung fliege ich morgen nach Frankfurt/Main. Ursprünglich hatte ich die Rückkehr für April geplant. Doch äußere Umstände haben diese Pläne zunichte gemacht. Anstatt weiter zu kämpfen und umzudisponieren habe ich beschlossen die Situation zu akzeptieren und meinem Bauchgefühl nachzugeben und endlich nachhause zurückzukehren. Wer weiß, wofür diese Änderung gut sein wird? Denn zuhause warten maßgebliche nächste Schritte, die ich erst einmal nur in Deutschland gehen möchte. So kam eines zum anderen. In einem völlig unterkühlten Café in Hulhumale sitzend sah ich das Flugangebot der Condor nach Frankfurt in 2 Tagen. Fast zeitgleich bestätigten mir meine Nachbarn die Nutzung ihrer Wohnung für 2 Wochen -  weil meine eigene noch bis Anfang April untervermietet ist und sie genau in der Zeit von meinem Ankunftstag bis dahin verreist sind. Besonders diese seltsame Gelegenheit nahm ich als Zeichen, dass es so sein sollte jetzt zurückzufliegen. Auch die zahlreichen Gründe, die während meiner langen Reise zu dieser jetzt abrupt erscheinenden Entscheidung geführt haben, waren schon lange Zeichen gegen meinen Asienaufenthalt.

Es begann im August 2013. Wenn ich es genau nehme, schon im September 2010. Schon damals stellte ich sonderbares, anstrengendes Verhalten bei Thomas, dem Divecenter-Eigentümer auf Soneva Fushi, fest. Erneut erinnerte er mich an diesen Eindruck im Mai 2012, als er mir den Job anbot und während der folgenden Monate während und nach meiner Zusage, als es um die Organisation meiner Ankunft ging. Dieser erste Eindruck hatte mich nicht getäuscht, wie ich in der Vergangenheit schon beschrieben hatte. Sogar auf der Insel bestätigten mir diesen Dritte aus dem Resort. Neben einer sehr anstrengenden Arbeitsatmosphäre auf Soneva passierten ergreifende Dinge zuhause bei Freunden, die mich sehr getroffen haben und veränderten. Auf Soneva war nichts leicht. Es war auch nichts schön oder hätte Spaß gemacht. Etwas positiven Ausgleich versuchte ich mir bei Freunden über das Internet und neuen Freunden aus dem Resort zu holen. Ohne diese hätten meine Nerven bereits im November versagt. Den Rat meiner Freundin Larissa, sofort meinen Job aufzugeben, und mich nicht mehr wegen eines "dummen Tauchlehrerjobs" aufzureiben, befolgte ich nicht. Es ist nicht meine Art, meine Zusagen nicht einzuhalten. Diese steinerne Einstellung stufe ich heute als einfältig ein. Ich hätte gehen sollen. Doch wohin über den Winter? Eine Alternative auf den Inseln hätte ich so schnell nicht gefunden und woanders war ebenfalls Hochsaison. Ein Gehen und Verzicht auf meinen geplanten Winterverdienst kam also nicht in Frage. Ich ließ also weiter Federn und manövrierte mich immer tiefer in ein emotionales Desaster. Als es endlich um die Verhandlungen meines Ausscheidens bei Soleni und eventuellen Einstieg im Resort ging, näherte ich mich in großen Schritten der Freiheit und fand mich am 1. Februar wieder bei Larissa in Hulhumale, um mir dort sagen zu lassen, wie schockierend ich mich verändert hätte, weil nichts mehr von meiner Fröhlichkeit übrig war. Und sie hatte Recht, ich war ein Wrack. Unfähig konzentriert einem Gespräch zu folgen und ohne jegliches Selbstwertgefühl.

Na klasse! Das konnte ich nun nicht auch noch ertragen. Ich hatte mich für einen dummen und besonders würdelosen Tauchlehrerjob kaputt machen lassen. Eine lange Geschichte auf einer gefühlt langen Reise. Dies wird nicht noch einmal geschehen. Denn heute beschäftige ich mich mit den Gründen und versuche zu analysieren, warum es so weit gekommen war. Was ab dem 1. Februar zählte, war erst einmal Erholung finden. Ich plante also mindestens 2,5 Monate Weiterreise und Urlaub ein, um Abstand und mich wieder zu finden. Heute sehen wir, dass ich nicht einmal 2 Monate Urlaub durchhalte ;-)! Was hat nun zu diesem plötzlichen Ende meiner Weiterreise geführt?

Während meiner Rundreise in Sri Lanka, das ich in sehr guter Erinnerung hatte, erlebte ich wenige positive Momente. Eine Menge Stress setzte sich dort frei, den ich auf Soneva angesammelt hatte. Ich konnte nicht mit der lokalen Kultur umgehen, den Dreck im Land, das Benehmen der Männer dort, der Lärm, die überall fehlende Ruhe, die absolut nicht existente Privatsphäre. Nur wenige Plätze fand ich, an die ich mich zurückziehen konnte. Viel mehr als üblich war ich empfindlich für den Straßenlärm und die Belästigungen der Händler oder der Nichtachtung gegenüber Frauen. Alles in allem litt ich unter großer Anspannung und doppelte diese noch, weil ich dort mein Visum für Indien beantragte und meine ganzen 2,5 Monate um den Indienaufenthalt Ende März plante. Hätte ich doch damals bloß gewusst, was ich heute wusste - mein Trip wäre 1000%ig anders verlaufen!

Natürlich war mir mein Reiseverlauf unbekannt, auch die Dauer meines Ausfluges in die Welt. Normalerweise ein spannender Ausblick auf eine Zeit der freien Gestaltung. Entgegen aller Erwartungen jedoch war die Zeit weniger spannend und meistens eher nervenaufreibend. Bali wurde meine Oase der Ruhe - zwangsverordnet durch täglichen starken Regen. Wenigstens erreichte ich dort wieder eine Ebene eines selbstbewussten Menschen und empfand so etwas wie Urlaub. Doch richtig ergreifend schön fand ich es dort dann auch nicht (was ich auf meine gesamte Verfassung schiebe - nichts gegen Bali...). Oft wünschte ich mich nachhause, eigentlich immer wieder während meiner gesamten Zeit in Asien. Daher ist mein plötzliches Reiseende jetzt auch kein Abbruch, sondern eine gewachsene Konsequenz.

Das einzige, was ich jetzt als ganz schön empfinde, ist die Tatsache, dass ich meine Reise dort beende, wo ich sie begonnen habe: Auf den Malediven - genauer gesagt in Male, der Hauptinsel der Republik. Es fühlt sich sogar richtig an, von hier aus die Heimreise anzutreten. Diese 2 Tage Zwangsaufenthalt, die mir zum Zeitpunkt meiner Flugbuchung als unerträglich lang erschienen, erweisen sich jetzt als positiv und relativieren meinen Frust wegen Indien und den Dummköpfen in Sri Lankas Botschaft in Kandy wieder. Ergo: diese 2 Tage Schlussaufenthalt geben mir Zeit, mit dieser steinigen langen Reise im Guten abzuschließen und die Dinge mit Abstand eher so zu sehen, wie sie vielleicht sind (Vipassana Grundsatz, den ich nun nicht mehr kennenlernen werde, weil ich nicht nach Indien gehe). Mich selbst überraschend sitze ich nun in einem Café - dem Seagull, in dem ich schon einige Male verweilen durfte - und blicke mit einem Lächeln auf die Menschen, ihre Kultur, den lärmenden Straßenverkehr und auf die beruhigende Wasserlandschaft. Zufriedenheit stellt sich ein. Mein Ziel habe ich erreicht: einmal auf den Malediven gearbeitet zu haben.

Meine Erinnerungen gelten den vielen Mantas, den ich an Putzerstationen oder Futterbuchten sowie überraschend an Riffen begegnet bin, den schönen Augenblicken mit Adlerrochen im Blau schwimmend und Stachelrochen im Sand kauernd, dem absolut atemberaubendem Augenblick, als eine Gruppe Delfine mit Babytieren an mir vorbei getaucht sind, während ich einen Freitauchkurs gegeben  - ein weiterer Traum hat sich damit erfüllt - sowie den wenigen guten Kontakten, die ich hier auf den Inseln trotzdem machen durfte. Ende gut - alles gut.

Nachsatz...

Nicht dass sich hier in Male noch ein Wohlfühlfaktor einstellt oder so. Dies wissen die Malediver schon zu verhindern. Unendlich unerträglich mach ein Dasein in diesem Land eine unbegreifliche Gleichgültigkeit kombiniert mit einem Bewegungstempo einer Großmutterweinbergschnecke. Wenn etwas nicht funktioniert, funktioniert es eben nicht. Niemand macht sich auch nur die geringste Mühe, eine Funktion oder eine Verbesserung herbeizuführen. So jedenfalls beim "gemeinen" Volk, dass hier - überall präsent - leider eher eingeschränkt und auf Basis des Unterbewusstseins agiert. Einen Malediver kann man nicht aus seinem Tagtraum aufwecken und zu höherem bewegen. Er nimmt die Dinge ohne Streben nach Zufriedenheit Dritter hin. Heißt im Klartext: Dienstleistung in diesem Land ist nicht mit dem Begriff der Leistung und des Dienstes an Gästen zu definieren. Auch das englische Wort "Service" darf ein Reisender hierzulande nicht als in die Tat übersetzt erwarten. Weder leisten die Servicekräfte in Hotels und Restaurant einen Dienst, noch für die Gäste. Sie sind einfach nur da - ohne eine Idee von der Philosophie Ihres Daseins als Dienstleister zu haben bzw. von der Voraussetzung ihres Jobs. Eine Tatsache, die ich auf meiner Weiterreise nach Sri Lanka und Bali schon fast wieder vergessen hatte....